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Hausübertragung-Übereignung

| 24.01.2019 14:26 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Dennis Meivogel


Guten Tag,
wir haben ein Einfamilienhaus für unsere Tochter gekauft, weil diese das Darlehen in Höhe von 300 000,-€ nicht
bekommen hätte, zahlen dieses gem Darlehensvertrag ( 15 Jahre Laufzeit ) monatlich mit Zinsen und Tilgung ab.
Wir haben einen üblichen Mietvetrag mit unserer Tochter vereinbart, da diese in dem Haus wohnt.
Unsere Tochter hätte gerne, da ihr das Haus, im Einvernehmen mit ihrem Bruder zugesprochen ist, das Besitztrecht offiziell ausgesprochen. Auf welchem Wege ist dies, unter den gegebenen Bedingungen, machbar,
welche Kosten ( z.B. Grunderwerbsteuer ) würden anfallen ?
m. f. Gruß
J. von Dollen

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Fragen
wie folgt.

Im vorliegenden Fall kommt eine vorweggenommene Erbfolge mit gleichzeitiger Nießbrauchsbestellung in Betracht.

Dadurch kann schon zu Lebzeiten Vermögen auf künftige Erben übertragen werden. Zum Einen kann dadurch Erbschaftsteuer gespart werden, weil die Erbschaftssteuerfreibeträge (für Kinder 400.000 Euro) alle 10 Jahre ausgenutzt werden können.

Zum anderen können Sie sich durch den Nießbrauch die erforderlichen Nutzungsrechte sichern und haben so weiter Anspruch auf die Miete die Sie zur Erbringung des Kapitaldienstes benötigen.

Wichtig ist die Vereinbarung einer Rückfallsklausel, wonach das Eigentum in wichtigen Fällen ( Insolvenz etc.) wieder zurückfällt.

Mit einer solchen Lösung wäre Ihre Tochter also formal Eigentümerin und Sie können aus den Mieten das Darlehen abbezahlen. An der Darlehensabsicherung ändert sich nichts.

Grunderwerbsteuer fällt wegen § 3 Nr. 6 GrEStG nicht an. Lediglich Gerichts- und Notarkosten über die der Notar Sie ebenso wie über weitere Gestaltungsmöglichkeiten informieren wird.

Eine weitere Möglichkeit wäre eine Schenkung unter Übernahme der laufenden Finanzierung durch Ihre Tochter. Dies setzt allerdings die Zustimmung der Bank voraus.

Ich wünsche Ihnen Alles Gute!

Bitte beachten Sie, dass die Beratung im Rahmen dieser Plattform nur eine erste rechtliche Orientierung bieten soll. Sie kann daher eine detaillierte Rechtsberatung, unter Vorlage von Unterlagen und Urkunden, niemals ersetzen.

Freundliche Grüße

D. Meivogel
-Rechtsanwalt-

Nachfrage vom Fragesteller 29.01.2019 | 11:54

Nachfrage wurde noch nicht beantwortet

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.01.2019 | 12:13

Vielen Dank und gutes Gelingen!
D. Meivogel
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 29.01.2019 | 11:56

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