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Hausüberschreibung und Ihre Folgen


20.07.2006 09:55 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Meine Eltern, 84 und 81 Jahre alt, wollen mir jetzt Ihr Einfamilienhaus(Einheitswert 1932 7,5TMark- Wert heute ist mir nicht bekannt), überschreiben. Ich bin die einzige Tochter. Natürlich lebenslanges Wohnrecht, als vorgezogene Erbschaft.
Was ergeben sich daraus für Konsequenzen für mich?

Steuerrechtlich, ich bin mit meinem Mann nichtselbständig, ohne jegliche bisherige komplizierte Steuererfahrung!?

Kann ich etwas steuerlich absetzen?

Hat diese Überschreibung einen Sinn, um evtl Erschaftssteuern zu sparen? Was kostet diese Überschreibung?

Hat diese Überschreibung einen Sinn, um eventuellen Zugriff im Pflegefall vorzubeugen,wie wird das gehandhabt? oder geht da zuerst das Bargeld drauf?

Was sollte mit dem Bargeld geschehen, um dem Zugriff vorzubeugen?

Wäre es nicht sinnvoll lieber eine Patientenverfügung und eine Vorsorgevollmacht sowie Bankvollmachten festzulegen?

Danke für Ihre Rückantwort

mbgueth




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Guten Tag,

die Überschreibung des Einfamilienhauses im Wege der vorweg genommenen Erbfolge ist steuerrechtlich wahrscheinlich nicht erforderlich. Dies hängt von dem Wert des übertragenen Vermögens ab. Nur wenn der Freibetrag, den Sie als Tochter in Höhe von 205.000,00 € haben, bei eienr Schenkung erreicht wird, wäre eine teilweise Übertragung bereits jetzt sinnvoll.

Steuerlich ist dabei nichts zu berücksichtigen. Die Frage, wie sich die Übertragung bei Ihnen steuerlich auswirkt, vermag ich ohne genaue Kenntnis der finanziellen Situation nicht zu beurteilen.

Sinnvoll ist allerdings eine Übertragung bereits jetzt, um einen eventuellen Zugriff im Pflegefall vorzubeugen. Diese Übertragung darf dann allerdings nicht unentgeltlich sein, da Schenkungen innerhalb der nächsten 10 Jahre vom Kostenträger im Fall des Pflegefalles angegriffen werden könnten. Sofern Sie mit Ihren Eltern als Gegenleistung ein unetgeltliches Wohnrecht sowie Pflegeleistungen vereinbaren, werden diese allerdings gegen den Wert des Hauses gerechnet. Für ein unentgeltliches Wohnrecht wird angesichts des Alters Ihrer Eltern der überschlägig Vierjahreswert zugrunde gelegt, den Ihre Eltern als Fremde an Sie als ortsüblichen Mietzins für die Bewohnung zahlen müssten. Die Pflegeleistung wird mit dem ungefähren Wert der Leistung gegen gerechnet. Ob dann noch eine teilweise Schenkung vorliegt, hängt von dem Wert des Hauses ab, den ich ebenfalls nicht beurteilen kann.

Unter der Voraussetzung, dass der Wert des Hauses nicht erreicht wird, ist dann auch die Übertragung des Bargeldes sicherlich sinnvoll, wobei dann Kontovollmacht eingerichtet werden müsste, um Ihre Eltern zu schützen.

Da die Übertragung zumindest des Hauses notariell efolgen muss, entstehende entsprechende Kosten. Dies hängt von dem Wert des übertragenen Gegenstandes ab; bei einem angenommenen Wert von 100 t € müssen Sie übeschlägig mit 600 € Notaritsgebühren rechnen. Dies ist aber ebenfalls nur ein grober Anhaltspunkt.

Ich hoffe, ich habe Ihnen weiter geholfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Astrid Wiemer
Rechtsanwältin

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26639 Wiesmoor
Tel. 04944-6066
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