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Hausübernahme Geschwisterregelung

| 04.09.2010 21:43 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth


Folgender Sachverhalt:
Meine Eltern besitzen ein großes Haus mit großem Grundstück. Beide sind noch rüstig und gesund, jedoch auch nicht mehr so ganz jung. Seit längerer Zeit steht die Frage im Raum, was mit dem Haus passieren soll. Meine Eltern wollen nicht, dass es nach ihrem Tod verkauft wird. Früher oder später werden meine Eltern sich jedoch nicht mehr um das große Haus kümmern können. Sowohl mein Bruder und seine Familie, sowie ich und meine Familie könnten sich vorstellen das Haus jetzt bzw. in naher Zukunft zu übernehmen. Meine Überlegung war nun folgende: Ich würde das Haus übernehmen, es entsprechend renovieren (Kosten ca. 80.0000-100.000 €) und meine Eltern sollen auf dem gleichen Grundstück einen Altersruhesitz bekommen. Und zwar in einem speraten Bungalow (Preis ca. 100.000). Welche Regelung ist in diesem Fall unter uns allen sinnvoll und fair? Wer zahlt was? Ich könnte mir folgende Modelle vorstellen:

1. Ich würde die kompletten Kosten für Renovierung und Neubau Bungalow übernehmen. Wieviel müsste ich an dann noch an meinen Bruder auszahlen?
2. Ich übernehme das Haus und die damit verbundene Renovierung. Meine Eltern übernehmen die Kosten für den Bungalow, der im Erbschaftsfall, zwischen mir und meinem Bruder geteilt wird. (Obwohl ich nicht sicher bin, ob meine Eltern diese Belastung in ihrem Rentenalter noch tragen möchten bzw. können.) Wie hoch ist der Anteil, den ich jetzt an meinen Bruder auszahlen müsste? Muss der sofort ausgezahlt werden oder kann man eine Frist vereinbaren?

Oder schlagen Sie eine andere sinnvolle Regelung vor? Das Haus hat übrigens einen Verkehrswert von ca. 250.000 €. Gibt es eigentlich einen bestimmten oder üblichen Prozentsatz, der bei der Geschwisterauszahlung angesetzt wird?

Ich danke schon mal im voraus für eine ausführliche Antwort.

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:

Maßgeblich ist das, was Ihre Eltern in dieser Sache unternehmen bzw. verfügen wollen, in einem Testament oder einem Übergabevertrag, in dem die Ausgleichszahlungen betragsmäßig festgelegt werden könnten. Im Rahmen dieser Verfügungsfreiheit können Ihre Eltern auch entsprechende Fristen für die Ausgleichszahlungen bestimmen.

Ich gehe davon aus, dass Sie und Ihr Bruder zu gleichen Teilen erben sollen.
Das bedeutet, dass sie beide zu gleichen Teilen an dem Vermögen als auch an den Verbindlichkeiten partizipieren.

Vor diesem Hintergrund könnte man über die von Ihnen genannte 2. Möglichkeit konkret nachdenken.
Wenn die Erbfolge hiernach vorweggenommen werden soll, müssten Sie Ihrem Brude insgesamt eine Ausgleichszahlung von EUR 125.000,00 zukommen lassen.

Hinsichtlich der Auszahlung könnten Ihre Eltern festlegen, dass Ihr Bruder eine Zahlung von EUR 25.000,00 sofort und die restlichen EUR 100.000,00 nach Eintritt des Erbfalls.
Zu berücksichtigen wäre dann aber noch eine etwaige Wertsteigerung des Grundstücks.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Die moderne Kommunikation ermöglicht insoweit auch die Überbrückung größerer Entfernungen.


Bewertung des Fragestellers 05.09.2010 | 12:01

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Stellungnahme vom Anwalt:
Sehr geehrte Ratsuchende,

wenn Sie mit einer Antwort nicht zufrieden sind, müssen Sie dem beratenden Anwalt durch eine entsprechende Nachfrage schon die Möglichkeit geben, etwaige Unklarheiten auszuräumen.

Im Übrigen ist Ihnen auf Ihr Anliegen klar und konkret geantwortet worden.


MvH
RA K. Roth
FRAGESTELLER 05.09.2010 2,8/5,0
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