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Haustürschlüssel eines MFH abgebrochen

| 16.02.2010 19:53 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Ich bin Eigentümer eines MFH und verwalte dieses selbst.
Ich bekam an einem Abend einen Anruf von einem Mieter(A), der mich darüber informierte, dass ein anderer Mieter(B) den Schlüssel zur Haustür im Schließzylinder der Haustür abgebrochen hat.
B hat sich in seiner unbedarften Not an A+Frau gewandt und diese um Hilfe gebeten.
B(nicht geschäftsfähig) wird von einem(offiziellen) Betreuer betreut.
A informierte mich über den Vorfall und bat um Regelung.
Ich stimmte der Hinzuziehung des Schlüsseldienstes durch A zu. Dieser öffnete die Tür und besprach am nächsten Tag mit mir die weitere Vorgehensweise - hier Austausch und Stellung diverser Schlüssel für sämtliche Mietparteien. Die Rechnung ging an mich und wurde unter Vorbehalt von mir bezahlt.

Ich bat meinerseits bisher erfolglos den Betreuer von B mir die Rechnung zu begleichen. Dessen Gründe kenne ich nicht.

Problem: Mir war bekannt, dass der Schließzylinder alt ist und man beim Schließen fingerfertig sein musste. "Es funktionierte halt".
Von Seiten der Mieterschaft bekam ich dahingehend keinen Hinweiß.

Allerdings hat sowohl Mieter A+Frau als auch der Schlüsseldienst mich im Nachhinein auf den alten kaum mehr funktionierenden Schließzylinder hingewiesen.

Frage:
Ich bitte sie zu beurteilen, ob sich eine Klage lohnt.




16.02.2010 | 20:08

Antwort

von


(1215)
Aachener Strasse 585
50226 Frechen-Königsdorf
Tel: 02234-63990
Web: http://www.ra-raab.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


Die Erhebung einer Klage empfehle ich nicht, da die Erfolgsaussichten für Sie nicht positiv beurteilt werden können.


1.

Wie Sie selbst sagen, ist das Türschloß nicht mehr voll funktionstüchtig, so daß beim Schließen Fingerfertigkeit erforderlich sei. Als Vermieter schulden Sie aber eine ordnungsgemäße Mietsache, wozu auch einwandfrei funktionierende Schlösser gehören. Wenn man im Streitfall dem Mieter wegen allzu unsachgemäßen Umgangs mit dem Schlüssel ein Verschulden anlasten sollte, würde Sie zumindest ein Mitverschulden treffen.


2.

Desweiteren stellt sich die Frage, ob dem Mieter B überhaupt ein Verschulden angelastet werden kann. Hier bestehen im Hinblick auf Ihre "Beschreibung" dieses Mieters erhebliche Bedenken.


3.

Fazit: Im Fall eines Rechtsstreits laufen Sie Gefahr, gutes Geld schlechtem hinterher zu werfen.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 16.02.2010 | 20:59

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