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Hausschenkung während der Ehe, Anspruch nach Scheidung


21.05.2007 16:30 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Guten Tag,

zum Sachverhalt:

Habe 1982 (ehemalige DDR) geheiratet, wohnte zu diesem Zeitpunkt in einem Mietshaus, habe dieses Haus dann von meiner Tante 1986 geschenkt bekommen, meinen damaligen Ehemann mit ins Grundbuch genommen.
Habe mich von meinem Mann getrennt und bin seit August 2005 geschieden.
Das Haus wurde verkauft, der Gewinn geteilt. Ich wäre gerne in dem Haus geblieben und hätte ihn ausbezahlt, aber er sagte mir seinerzeit, - das bekommst Du nicht-. Obwohl ich es ja einmal geschenkt bekam. Wir haben die Teilung ohne Anwalt vollzogen.
Wie gesagt, wir habe gerecht geteilt - das war zumindestens bis vor kurzem meine Ansicht.

Irgendwie bin ich durch das Internet darauf gestoßen, dass Schenkungen und Erbschaften vom Zugewinn abgerechnet werden.

Meine Frage jetzt:

Kann ich jetzt, nach fast 2 Jahren Scheidung noch etwas gegen meinen geschiedenen Mann unternehmen, d.h. Geld zurückfordern.
Das Haus wurde für 170.000 Euro verkauft, das Haus und Grundstück wurde im damaligen Grundbucheintrag mit Einheitswert 11.000 Mark beziffert.

Lohnt es sich überhaupt bei diesem Wert, eine Korrektur oder Rückverrechnung anzustreben, wenn ja welches Chancen habe ich, wie gehe ich vor und wie hoch würden sich dann in etwa die Kosten belaufen.

Ich muß noch anfügen, habe meinem geschiedenen Mann auch leichtes Spiel gelassen, er wohnte noch ca. 1 Jahr allein in dem Haus. Möbel hat er auch komplett mitgenommen, alles was zu verkaufen war, hat er auch noch zu Geld gemacht.

Vielen Dank für Ihre Mühe.

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragensteller,

Ihre Online-Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen summarisch wie folgt beantworten:

Grundsätzlich verjähren Ansprüche auf Zugewinn nach 3 Jahren.

Eine Vereinbarung über den Zugewinn NACH Entstehen der Forderung, ist nicht mehr an die notarielle Form gebunden (§ 1378 III 2,3 BGB).

Es wird also maßgeblich auf die damalige Vereinbarung ankommen. Wenn eine abschließende Verfügung vorliegt, wird diese weitere Ansprüche ausschließen.

Um das zu prüfen, sollten Sie unbedingt einen Kollegen vor Ort aufsuchen.

Letztendlich wäre der Wert des Grundstücks bei Eheschließung (Anfangsvermögen) zu ermitteln. Sicherlich würde sich eine spürbare Veränderung ergeben. Ob Aussichten bestehen, kann abschließend nicht beurteilt werden (s.o.).

Sie sollten einen Kollegen zur Erstbeartung aufsuchen, diese darf nicht mehr als € 190 netto kosten, es sei denn, sie vereinbaren etwas anderes.

Ich hoffe, Ihren einen hilfreichen ersten Überblick verschafft zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Bitte beachten Sie, dass diese Beratung eine umfassende Prüfung an Hand aller Unterlagen nicht ersetzen kann. Für Rückfragen und die weitere Interessenvertretung stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Steininger
Rechtsanwalt

www.anwalt-for-you.de

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