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Hausschenkung ohne Grundstück möglich?

25.06.2011 10:36 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Heiko Tautorus


Wir ein Ehepaar in Gütergemeinschaft lebend besitzen auf einem Grund stück 2 Häuser
Eines wird von uns bewohnt, im zweiten Haus wohnt unser Sohn.
Wir möchten nun das Haus in dem unser Sohn wohnt ihm jetzt schon schenken.
Es ist unser einziges Kind und er wird einmal auch das Haus in dem wir leben einmal erben.
Ist es möglich das Haus ohne Grundstück zu verschenken ,um eine Vermessung und Grundstücksteilung und die damit verbundenen Kosten zu vermeiden.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ich möchte diese Frage anhand des geschilderten Sachverhaltes im Rahmen dieser Erstberatung wie folgt beantworten:


Aus Ihrer Fragestellung entnehme ich, dass Sie Kosten sparen wollen.

Um das Haus seperat zu verschenken, bedürfte es einem Sondereigentum am Gebäude. Dies Relikt aus den Neuen Bundesländern dürfte nicht zutreffen.

Ihre Grundfrage nach der Verschenkung eines Hauses ohne Grundstück ist damit zu verneinen.

Dennoch gibt es Möglichkeiten Ihrem Sohn mehr Rechte zu gewähren. Der Vortrag sämtlicher Möglichkeiten würde den Rahmen einer Erstberatung übersteigen und das gesetzte Zeitlimit überspannen.

Dennoch möchte ich Ihnen im Hinblick auf Ihren Einsatz kurz einige Möglichkeiten anreißen.
Vorab ist zu sagen, dass alle möglichen (auch ungenannten) Varianten mehr oder weniger Geld kosten werden, insbesondere der Notar und das Grundbuchamt werden Forderungen an Sie stellen.

- Sie könnten Ihrem Sohn als Miteigentümer am Grundstück eintragen lassen.
Risiko: Ihr Sohn könnte das dann gemeinsame Grundstück mit einer Grundschuld oder Hypothek belasten.

Die folgende Variante würde ich zu Ihrer Sicherheit empfehlen, soweit Sie nicht den derzeitigen Zustand belassen wollen.
- Sie könnten Ihrem Sohn ein lebenslanges Wohnrecht in dem besagten Haus ins Grundbuch eintragen lassen.
Das würde Ihren Sohn vor einem Vermögensverfall Ihrerseits schützen und umgekehrt Ihr Vermögen.

-Sie könnten sich ein lebenslanges Wohnrecht eintragen lassen und das ganze Grundstück mit beiden Häusern Ihrem Sohn schenken.
Risiko: Ihr Sohn könnte über das Eigentum dann frei verfügen. Sie müßten dann möglicherweise die Freibeträge zur Schenkungssteuer prüfen.


Wenn Sie die Zehnjahresfrist der Schenkungsteuerfreibeträge nutzen wollen, müssten Sie erst die Verkehrswerte des dann zu teilenden Gundstückes prüfen, um die Kosten in Relation zu setzen.

Zudem sieht das Erbschaftssteuergesetz (derzeit) einige Möglichkeiten einer Steuerbefreiung im Erbfall vor. Diese Steuerbefreiungstatbestände sollten im Zweifel ebenfalls geprüft werden.

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Ich hoffe, Ihnen durch diese Antwort eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.

Es sei noch der Hinweis erlaubt, dass die rechtliche Einschätzung ausschließlich auf den von Ihnen mitgeteilten Tatsachen beruht und dass durch das Hinzufügen oder Weglassen von weiteren tatsächlichen Angaben die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen kann.

Diese Plattform kann keine umfassende Beratung durch eine Kollegen vor Ort ersetzen. Die Antwort auf Ihre Fragedient bietet lediglich eine erste Orientierung.

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