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Hauspreis Nr 2


30.08.2006 23:28 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Guido Matthes




Sehr geehrte Damen und Herren ,
Ich habe vor ein Doppelhaushälfte beim einem Bauherr zu kaufen.(Noch keine Bauvertrag und und keine Baubeschreibung )
Wir haben über Preis von ca.350000 bis 400000€ je nach Ausstattung gesprochen.
Im Januar 06 habe ich von ihm einen Fax bekommen wo er schreibt das mein Haus wird mir 419.130€ kosten. Ich habe diesen Angebot abgelehnt.

Nach zwei Tagen am 19.01.06 meldet er sich plötzlich und sagt daß er einverstanden ist und schickt mir Vertrag über Änderung des Baugesuchs:
“ wird vereinbart dass das Baugesuch für die obige Doppelhaushälfte der Gestalt geändert wird, dass im Erdgeschoß eine Praxis untergebracht wird. Auch bezüglich der restlichen Raumaufteilung sollen Änderungen vorgenommen werden
Die mit den Plan Änderungen verbundenen Kosten in Höhe von pauschal 4000,€ übernimmt Herr Käufer.
Für den Fall dass Käufer die obige Doppelhaushälfte erwirbt, sind die
Kosten für Haushälfte im Kaufpreis von 397 770,00 € erhalten.
Eigenleistung oder wegfallende pos. von Angebot:
=21.360,00€

Ich habe diese Vereinbarung leider unterschrieben weil ich diese letzten Satz falsch verstanden haben. d.h. Wenn ich das Angebot ablehne, wird der Verkäufer mich voraussichtlich auf 4T€ Schadensersatz verklagen.
Jetzt habe ich in seinem unverbindlichen Berechnung ein Fehler gefunden.
PREISLISTE :
1) Grungstückskosten - 133400,
2) Hauspreis - 229000,-
3) Baunebenkosten -19000,-
4) Garage (2,98 x 5,98m)- 9600,
5) Außenanlage _ 5400,-
.
Zwischensumme: 396.4OO
Euro
Auf Wunsch möglich:
-Solaranlage 3960,-
-Schonstein 1670,-
-Cisterne 4,7m 3800,-
-Gartenhaus 1000,-
-Stellplatz extra 4200,-
Gestammte Preis: 419.130 Euro im Wirklichkeit aber 411030,€

Habe ich irgendwelche Chancen der Schadenersatz evt. durch diese Fehler oder andere Möglichkeiten umzugehen?

Danke !

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Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

da Ihre obige Frage deutlich von Ihrer ersten Anfrage abweicht, erlaube ich mir, diese wie folgt zu beantworten:

Wie Sie schildern, ist die vom Verkäufer erstellte Berechnung der einzelnen Preise "unverbindlich"; in diesem Fall können Sie voraussichtlich keine Ansprüche aus der fehlerhaften Berechnung herleiten, da diese nicht rechtsverbindlich sein sollte.

Zudem ist der Kaufvertrag bislang noch gar nicht zustande gekommen, so dass allensfalls die "Änderungskosten" iHv. 4000,- EUR als Schaden entstanden sein könnten. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass auch das rechnerisch richtige Angebot wesentlich über Ihrer ursprünglichen Preisvorstellung gelegen hätte. Die erste Ablehnung und die Erstellung des geänderten Angebots waren somit nicht durch den Rechenfehler veranlasst.

Für eine abschließende Beurteilung müssten allerdings die Unterlagen eingesehen werden. Möglicherweise greift die sog. uneigentliche Prospekthaftung in Ihrem Fall oder der Verkäufer haftet aufgrund des erweckten Vertrauens. Hierbei handelt es sich aber um Ausnahmefälle, die vorab genau geprüft werden sollten. Ich empfehle Ihnen daher, einen Anwalt vor Ort zu beauftragen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Frage geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Matthes
Rechtsanwalt
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