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Hausplanung fehlende Unterlagen zu Sonderwünschen

14. Oktober 2021 18:15 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich habe ein Fertighaus erworben und im Nachgang festgestellt dass ich viele Sonderwünsche hätte realisieren können (andere Aufteilung im Bad, Einbau eines Kamins etc)

Aus den bereitgestellten Unterlagen gingen dies Möglichkeiten nicht hervor - lediglich eine Grundrissänderung im Erdgeschoss war möglich.

Nun stellt sich die Frage des Schadensersatz für die Nichtleistung, die wir hätten in Anspruch genommen wenn wir davon Kenntnis gehabt hätten.

Lohnt sich hier die Anzeige an die Baufirma und kann dies mittels einer normalen Rechtsschutzversicherung abgegolten werden.

Zum Verständnis - die Bauausführung war einwandfrei - es geht lediglich um die fehlenden Möglichkeiten

14. Oktober 2021 | 19:15

Antwort

von


(2171)
Brandsweg 20
26131 Oldenburg
Tel: 0441-7779786
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Schadensersatz käme nur in Betracht, wenn der Vertragspartner eine Aufklärungspflicht hinsichtlich der Optionen gehabt hätte.

Grundsätzlich ist ein Unternehmer aber nicht verpflichtet, ohne weiteren Anlass auf die Möglichkeit zur Umsetzung von Sonderwünschen hinzuweisen. Wenn Sie also nicht ausdrücklich nach dem Einbau eines Kamins oder andere Badaufteilung gefragt haben und diese Wünsche für den Unternehmer auch nicht offensichtlich waren, musste er Sie nicht von sich aus darüber aufklären. Dann sehe ich leider auch wenig Chancen, hier erfolgreich Schadensersatzansprüche geltend zu machen.

Sie können den verständlicherweise nicht zufriedenstellenden Verlauf natürlich dem Unternehmer schildern, eventuell kommt er Ihnen auf Kulanzbasis entgegen. Eine gerichtliche Geltendmachung würde aus den oben genannten Gründen aber ein sehr hohes Prozessrisiko bedeuten. Ob dies von Ihrer normalen Rechtsschutzversicherung gedeckt wird, müssten Sie dort erfragen. Aber selbst wenn Rechtsstreitigkeiten in Zusammenhang mit einem Hausbau abgedeckt werden, würde in diesem Fall vermutlich eine Deckungszusage mangels Erfolgsaussichten nicht erfolgen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Jan Wilking

ANTWORT VON

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