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Hausordnung untersagt Tierhaltung

16.05.2008 20:26 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Im letzten Jahr haben mein Lebenspartner und ich eine Eigentumswohnung gekauft, in dem Glauben, dass Tierhaltung erlaubt ist. Die Maklerin hatte uns dies zugesichert. (Die Eigentümergemeinschaft besteht aus drei Parteien mit jeweils einem drittel Stimmrecht.) Wir besaßen zu diesem Zeitpunkt schon zwei Katzen. Nach Unterzeichnung des Notarvertrages bekamen wir die Hausordnung, in der jede Form der Tierhaltung untersagt ist. Nach Rücksprache mit der Maklerin setzte sie sich mit einer weiteren Eigentümerin in Verbindung und sicherte uns zu, dass in der nächsten EIgentümerversammlung die Hausordnung geändert wird. Also zogen wir mitsamt den Katzen um. Nun kam der dritte Eigentümer der auch gleichzeitig Hausverwalter ist auf uns zu. Nach Klärung der Situation bat er darum die Hausordnung so zu belassen, wie sie ist, weil er sonst Nachteile bei Vermietung habe. Er würde jedoch die Katzen dulden. Wir stimmten zu, waren jedoch naiv und haben uns dies nicht schriftlich bestätigen lassen.
Um meinen Arbeitsplatz zu erhalten, wollte ich einen Hund anschaffen. Dies habe ich in der Eigentümerversammlung vorgetragen, jedoch waren nur wir und der Hausverwalter dort, die dritte Partei fehlte. Der Hausverwalter sagte zu, die dritte Partei zu fragen und uns zu informieren. Dies hat er jedoch nicht getan. Seit 4 Wochen besitze ich nun einen Hund. Der Hausverwalter möchte dass ich diesen wieder abschaffe. Desweiteren gibt er die Telefonnr der dritten Partei nicht heraus, die zusammen mit uns eine Änderung der Hausordnung abstimmen könnte. Die Einberufung einer Eigentümerversammlung lehnt er ab.

1. Kann der Hausverwalter uns zwingen, die Tiere abzugeben?

2. Kann der Hausverwalter eine Eigentümerversammlung ablehnen?

3. Können wir rechtliche Schritte gegen die Maklerin einleiten?

4. Darf der Hausverwalter sich weigern, Kontakt zwischen allen Parteien herzustellen? Wir haben die dritte PArtei noch nie zu Gesicht bekommen.

Ich bedanke mich für ihre Mühe!

Sehr geehrte Fragestellerin,

im Rahmen einer Erstberatung beantworte ich Ihre Fragen summarisch wie folgt:
1. Der Hausverwalter ist verpflichtet, die Einhaltung der Hausordnung zu kontrollieren. Sie verstoßen durch die Tierhaltung gegen die Hausordnung, so dass der Hausverwalter mit Mitteln die Einhaltung der Hausordnung bestimmen kann.
2.Dies hängt davon ab, ob die Wohnungseigentümer überhaupt die Hausordnung ändern können. Wenn in der Gemeinschaftsordnung vorgesehen ist, dass die Hausordnung vom Verwalter oder vom Verwaltungsbeirat erlassen wird, kann die Eigentümergemeinschaft die erlassene Hausordnung nicht durch Beschluss abändern. Dann steht das Recht der Abänderung der Hausordnung ausschließlich diesen Personen zu.
3. Wenn Ihnen die Maklerin die Tierhaltung zugesichert hat, können Sie rechtliche Schritte gegen die Maklerin einleiten.
4. Sie können ein Schreiben an den Hausverwalter übersenden und darin bitten, dieses an die Eigentümer der dritten Wohnung weiterleiten.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zu Verfügung oder auch im Rahmen einer Mandatserteilung; am besten per mail: info@kanzlei-hermes.com.
Mit besten Grüßen
RA Hermes
auch Fachanwalt für Steuerrecht

www.kanzlei-hermes.com
Die vorstehende summarische Lösung ist beschränkt durch die von Ihnen gegebenen Informationen. Außerdem wird, wie die Plattform-Bedingungen es vorsehen, nur ein erster Überblick geboten. Außerdem ist der Umfang der Antwort auch abhängig von der Höhe des gebotenen Honorars. Daher kann diese Beratung das umfassende, verbindliche und abschließende Beratungsgespräch durch den Rechtsanwalt Ihres Vertrauens keineswegs ersetzen. Bitte beachten Sie dies!

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