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Hausnutzung nach Erbschaft / Erbengemeinschaft


| 14.11.2017 19:03 |
Preis: 25,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Mein Bruder und ich haben jeweils zur Hälfte das EFH unserer verstorbenen Mutter geerbt. Erbschein liegt dementsprechend vor.

Dieses wollen wir verkaufen, allerdings sind wir uns aktuell nicht zwecks Verkaufspreisaufteilung einig, so dass es gerade „hakt".

Mein Bruder möchte nun jedoch vor Verkauf des Hauses übergangsweise dort einziehen. Dies möchte ich aber nur erlauben, wenn obiger Punkt geklärt ist.

Fragen:

Darf mein Bruder ohne meine Zustimmung dort wohnen? Schlüssel hat er.

Wenn er dort einziehen sollte, kann ich ihn dann strafrechtlich belangen lassen?

Macht es Sinn, ihn proaktiv über einen Anwalt davor zu warnen, dort ohne meine Zustimmung einzuziehen?
14.11.2017 | 19:35

Antwort

von


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Sehr geehrter Mandant,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt:

In der Tat müssen Sie sich mit Ihrem Bruder über die Nutzung des Hauses einig sein. Er kann also nicht einfach dort einziehen, ohne dass Sie beide sich hierüber einig wären.

Dennoch wäre die Frage der Nutzung alleine zivilrechtlich zu klären, einen strafrechtlichen Inhalt kann man darin also nicht sehen.
Der einzig in Frage kommende Tatbestand des Hausfriedensbruchs würde daran scheitern, dass Ihr Bruder ja ebenso wie Sie nutzungsberechtigt ist.

Ob die Beauftragung eines Rechtsanwalts ihn beeindrucken würde, vermag ich natürlich nicht abzuschätzen. Eine Möglichkeit, um eine außergerichtliche Einigung anzustoßen, kann dies aber sicherlich darstellen.

Mit freundlichen Grüßen

Daniela Désirée Fritsch
Rechtsanwältin


Nachfrage vom Fragesteller 14.11.2017 | 19:41

Vielen Dank!

Ich könnte ihn also bei Einzug zivilrechtlich verklagen und sofortigen Auszg verlangen plus Schadensersatz oder so pro Monat, den er dort wohnt?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.11.2017 | 19:54

Sehr geehrter Mandant,

nein, ganz so einfach ist es nicht. Sie könnten natürlich die Räumung verlangen, zumal diese ja auch die Verkaufschancen mindert.
Einen zu ersetzenden Schaden müssten Sie jedoch nachweisen können.
Denkbar wäre meines Erachtens eventuell eine Nutzungsentschädigung im Sinne einer ersparten Miete. Denn eine solche könnten Sie gemeinsam ja gerieren, wenn Sie vermieten würden.

Mit freundlichen Grüßen

Daniela Désirée Fritsch
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 14.11.2017 | 19:56


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