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Hauskauf vor der Ehe

09.11.2009 10:09 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Sehr geehrte Damen und Herren,

im November 2009 möchte ich gemeinsam mit meiner Lebens-Partnerin ein Haus kaufen.
Wir sind dann, bei der Unterschrift des Kaufvertrages eine Interessengemeinschaft.
Ende Dezember möchten wir jedoch heiraten, so das eine Zugewinngemeinschaft entsteht.
Es ist geplant, das wir beide zu gleichen Teilen im Grundbuch stehen.
Der Einzug in die Immobilie soll im März 2010 stattfinden. Dann wird auch erst bei Einzug der Kaufpreis überwiesen.
Nun unterscheidet sich jedoch die Höhe des Eigen-Kapitals, was wir in die Finanzierung einbringen deutlich.
Ich bringe ca. 95 Prozent Anteil an Eigenkapital mit, meine zukünftige Frau 5 Prozent.
Ich spreche Einfachhalber von meinem Anteil - 95000 Euro, der Anteil meiner Partnerin 5000 Euro.
Darlehensnehmer bei der Bank werden wir beide zu gleichen Teilen.

Nun meine Fragen.
Sollte es irgendwann einmal zu einer Trennung kommen, so habe ich ja rein rechtlich bei Beginn der Eheschließung kein
Kapital mehr, da ja 95000 Euro meines Kapitals einen Monat vor der Ehe in den Hauskauf geflossen sind.
Da ja wahrscheinlich Stichtag für das Anfangskapital, der Tag der Eheschließung am 29.12.09 ist.
Wenn nun in einem Trennungsfall, das Haus verkauft wird, wird doch dann der Erlös gleichmäßig auf beide Ehepartner aufgeteilt, sprich
mein Anteil von 95000 Euro würde sich bei einem Verkauf auf 50000 Euro, sprich die Hälfte reduzieren.

Ist es möglich, sich in einem Ehevertrag dagegen abzusichern, oder ist die Eintragung in einem Grundbuch das höhere Recht, so
das selbst troz Ehevertrag die Anteile bei einer Trennung gleichmäßig aufgeteilt werden und ich notfalls von meiner Partnerin den Betrag von 45000 Euro einklagen müste ?


Ich hoffe Sie können mir weiterhelfen, wie man bei dieser Situation im Fall einer Trennung fair auseinander geht und mein Anteil bei 95 % bleibt.

Vielen Dank





Sehr geehrter Ratsuchender,


ein Ehevertrag wäre hier die sinnvollste Lösung.

In diesem vertrag könnte dann auch ein möglicher Ausgleichsanspruch aufgenommen werden, wobei die grundbuchrechtliche Eintragung dann nicht hinderlich wäre, wenn dieses entsprechend im Ehevertrag aufgeführt wird.

Es ist also nicht so, dass dann die grundbuchrechtliche Eintragung vorrangig zu behandeln wäre; die Vereinbarung im Ehevertrag wäre dann hingegen vorrangig zu berücksichtigen.

Dieses alles sollten Sie VOR Unterzeichnung des Kaufvertrages in einem Ehevertrag regeln; dazu sollten Sie ich zeitnah an einen Notar wenden, damit dann die Einzelheiten geklärt und in dem Vertrag aufgenommen werden können.



Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt
Thomas Bohle

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