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Hauskauf von der Mutter - Eheliche Zuwendung

| 27.11.2015 09:16 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler


Hallo,

meine Frau und ich möchten das Haus Ihrer Mutter kaufen. Bisher haben wir den Plan verfolgt, dass meine Frau als Tochter das Haus zunächst alleine kauft, um die Grunderwerbssteuer einzusparen und mir anschließend per ehelicher Zuwendung die Hälfte des Hauses/Grundstücks überschreibt. Auch hierbei sollten ja keine Grunderwerbsteuer für mich anfallen.

Jetzt bin ich im GrEStG auf §3 im Abschnitt "Steuervergünstigungen" gestoßen. Dort heißt es in Punkt 6:

"Von der Besteuerung sind ausgenommen: der Erwerb eines Grundstücks durch Personen, die mit dem Veräußerer in gerader Linie verwandt sind oder deren Verwandtschaft durch die Annahme als Kind bürgerlich-rechtlich erloschen ist. Den Abkömmlingen stehen die Stiefkinder gleich. Den in den Sätzen 1 und 2 genannten Personen stehen deren Ehegatten oder deren Lebenspartner gleich;"

Der erste Satz trifft natürlich auf meine Frau als Tochter zu. Aber wie muss ich den letzten Satz deuten, dass den in Satz 1+2 genannten Personen die Ehegatten gleichstehen?

Heißt das wir können den Hauskauf direkt gemeinsam als Ehepartner abschließen, ohne für mich den Umweg über die eheliche Zuwendung gehen zu müssen und würden trotzdem keine Grunderwerbssteuer zahlen müssen?

Oder interpretiere ich diesen Satz falsch?

Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Ihre Interpretation des § 3 Ziff. 6 S. 3 GrEStG ist korrekt. Ehegatten von Kindern stehen diesen gleich und werden wie diese von der Besteuerung ausgenommen. Dem angedachten gemeinsamen Hauskauf steht also diesbezüglich nichts im Wege.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 27.11.2015 | 10:03

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