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Hauskauf und Scheidung

03.07.2007 14:00 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Ich bin vor einem Jahr geschieden worden und habe nun im Rahmen der Vermögensauseinandersetzung die bis dahin in gemeinsamem Besitz befindlichen Immobilien (Einfamilienhaus, Eigentumswohnung) von meinem Exmann übernommen. Ich habe zu diesem Zweck einen Kaufpreis in Höhe von 9000 € gezahlt, der sich unter Verrechnung mit dem mir zustehenden Zugewinnausgleich ergeben hat und gleichzeitig die Verpflichtung überommen, die beiden ursprünglich gemeinsam unterzeichneten Darlehensverträge allein zu bedienen. Nun möchte das Amtsgericht/Grundbuchabteilung von mir aufgeschlüsselt haben, welchen Wert die Objekte im einzelnen haben,welche Schulden übernommen wurden und wieviel des Kaufpreises anteilig auf die einzelnen Objekte entfällt. Wofür werden diese Angaben benötigt? Ich weiß von Freunden, dass eine Grunderwerbssteuer nicht anfällt, wenn der Erwerb im Rahmen der Vermögensauseinandersetzung/Scheidung erfolgt ist.

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben und unter Würdigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworte. Ich habe jedoch darauf hinzuweisen, dass durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits die rechtliche Beurteilung anders ausfallen kann, sodass die Bearbeitung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird folgendes ausgeführt:

Das Grundbuchamt hat die für die Eintragungen zu berechnenden Kosten zu ermitteln ausgehend vom sog. Geschäftswert. Dieser bestimmt sich nach dem Wert der Immobilien. Da hier mehrere Objekte betroffen sind, ist für jedes Objekt ein eigener Wert anzugeben.

Offensichtlich haben Sie in dem notariellen Vertrag zu den Werten der Objekte keine Angaben gemacht, so dass das Grundbuchamt nun veranlasst ist, den Wert von Ihnen zu erfragen.

In diesem Zusammenhang braucht sich das Grundbuchamt nicht auf Ihre Angaben zu verlassen bzw. ist befugt, die wertbildenden Faktoren zu ermitteln und einer eigenen Schätzung zugrunde zu legen.

Aus diesem Grunde werden Sie auch nach den übernommenen Belastungen gefragt.

Mit der Grunderwerbsteuer hat dies alles nichts zu tun.


Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick habe geben zu können.


Mit freundlichen Grüßen

Torsten Sommer
Rechtsanwalt
www.Rechtsanwalt-Sommer-Gf.de
05371 819200

Rückfrage vom Fragesteller 17.09.2007 | 16:12

Ich möchte mich zunächst für die rasche und hilfreiche Antwort bedanken. Dennoch habe ich jetzt eine Rückfrage:
Ist es zutreffend, dass unabhängig von den tatsächlichen Werten, die ich offenbar nun dem Grundbuchamt mitteilen muss, der Geschäftswert für die Beurkundung des notariellen Kaufvertrages 9000,- € (entsprechend dem im Vertrag ausgewiesenen Kaufpreis für die Immobilie) beträgt?
Nach diesem Wert ist mir nach der Beurkundung die Notarrechnung erstellt worden und ich habe nun Angst, dass hier nachträglich höhere Kosten auf mich zukommen könnten.

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