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Hauskauf ohne Maklercourtage


27.11.2013 11:16 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jan Wilking



Wir möchten gerne ein Haus kaufen. Dieses steht seit zwei JAhren zum Verkauf. Vor etwa zwei Jahren waren wir zu einer Besichtigung in dem Haus. Damals verkaufte der Eigentümer es oHNE einen Makler hinzuzuziehen. Wir waren mehrere Male in der Immobilie, dann nahmen wir Abstand davon.
Das HAus ist immer noch nicht verkauft. Nun wird es aber über ein Maklerbüro verkauft. Inzwischen haben sich unsere finanziellen Rahmenbedingungen verbessert und wir wollen es kaufen. Im Frühjahr haben wir das Haus erneut besichtigt, diesmal mit dem Makler, dem wir aber sagten, dass wir das Haus bereits im Vorfeld über den Eigentümer vorher gesehen haben und wir uns nur vergewissern wollten.
Wir haben dem Makler keinerlei schriftliche Bestätigung unseres Kaufinteresses bekundet. Mündlich schon. Der Maklervertrag wurde von Seiten des verkäufers zum JAhresende gekündigt und wir haben dem Eigentümer gesagt, dass wir kaufen wollen. Könnten das also im Januar ohne Makler tun. Aber:
Frage: sind wir verpflichtet, trotzdem eine Maklercourtage zu zahlen?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung und Ihres Einsatzes wie folgt:

Zwar kann ein Anspruch auf Maklercourtage auch aufgrund mündlicher Abreden entstehen und setzt nicht voraus, dass der Makler mit Zustimmung des Verkäufers handelt oder (noch) ein entsprechender Maklervertrag mit dem Verkäufer besteht.

In Ihrem Fall dürfte ein solcher Anspruch aber daran scheitern, dass der Nachweis bzw. die Vermittlungstätigkeit des Maklers nicht ursächlich für den Kaufvertragsabschluss ist. Da Sie vor Einschaltung des Maklers sowohl das Objekt als auch die Verkäuflichkeit und den Vertragspartner kannten, der Kauf lediglich aus finanziellen Gründen nach hinten verschoben wurde und die erneute Besichtigung nur der Überprüfung dienen sollte, dürfte es hier an einer wesentlichen Maklerleistung fehlen und somit ein Provisionsanspruch des Maklers ausscheiden.


Ich hoffe, Ihnen eine erste hilfreiche Orientierung ermöglicht zu haben. Bei Unklarheiten benutzen Sie bitte die kostenfreie Nachfragefunktion.

Bedenken Sie bitte, dass ich Ihnen hier im Rahmen einer Erstberatung ohne Kenntnis aller Umstände keinen abschließenden Rat geben kann. Sofern Sie eine abschließende Beurteilung des Sachverhaltes wünschen, empfehle ich, einen Rechtsanwalt zu kontaktieren und die Sachlage mit diesem bei Einsicht in sämtliche Unterlagen konkret zu erörtern.

Mit freundlichen Grüßen
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