Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Hauskauf mit Vorvertrag

14.07.2015 14:49 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwältin Brigitte Draudt


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe Interesse an einer Immobilie. Die Immobilie wird mit einem Miet-Vorvertrag bis 2018 verkauft. Sprich das Haus wird an mich verkauft und notariell beglaubigt. Die Summe für die Immobilie wird erst 2018 fällig. Bis 2018 kann die Immobilie von mir als Mieter bewohnt werden. Grund dafür sind steuerliche Vorteile des Verkäufers, da ansonsten Vorfälligkeitszinsen für ihn entstehen.

Meine Fragen hierzu:

Worauf sollte ich genau achten?

Ist es ein Nachteil so eine Immobilie zu kaufen?

Welche rechte habe ich als Mieter bis 2018?

Sehr geehrter Fragesteller,

es gibt hier zwei Möglichkeiten:

Zum einen der Mietkauf, zum anderen der Optionskauf.

Beim klassischen Mietkauf bietet der Eigentümer den Kauf auf Mietkaufbasis an. Es wird hier zwischen den Parteien ein Vertrag geschlossen, der schon bei der Anmietung den Kauf des Objektes nach einem bestimmten Zeitraum vorsieht. Ein Teil der in diesem Zeitraum gezahlten Mieten wird dann auf den Kaufpreis angerechnet.

Der Optionskauf wird vorwiegend von Genossenschaften angeboten. Dort wird bei Vertragsschluss lediglich die Option eingeräumt, die Wohnung oder das Haus käuflich, auch hier abzüglich eines gewissen Anteils der gezahlten Mieten, zu erwerben.

Beim Mietkauf ist man zum Kauf verpflichtet, beim Optionskauf kann dieser auch abgelehnt werden.

Der Mietkauf erfordert eine notarielle Beurkundung.

Beim klassischen Mietkauf wird ein notarieller Kaufvertrag abschlossen, bei dem der Kaufpreis für das Eigenheim für einen gewissen Zeitraum gestundet wird. Bis zur Fälligkeit des Kaufpreises zahlt der Erwerber regelmäßige Monatsraten, sozusagen die Miete, an den Verkäufer.

Beim Optionskauf wird ein Mietvertrag abgeschlossen, und der Vermieter lässt im Grundbuch ein Optionsrecht zugunsten des Mieters eintragen. Dieses sichert ihm das Recht, innerhalb eines bestimmten Zeitraums das Hausgrundstück zu einem festen Kaufpreis zu erwerben. Eine Pflicht zur Ausübung des Kaufrechts besteht nicht. Wird der Mietvertrag gekündigt, erlischt im Regelfall die Kaufoption.

Beim Mietkauf ist es jedoch meist so, dass die Mieten im Vergleich relativ teuer sind. Das kann ein Nachteil sein. Daher sollte man den ausgehandelten Preis mit anderen Mietpreisen in der Gegend vergleichen und auch die Preise für den Kauf von Häusern in der Gegend.

Finanziell ist vorher zu klären, ob man den Kaufpreis auch jedenfalls aufbringen kann, denn, wenn bei Fälligkeit der Kaufpreis nicht finanziert werden kann, muss der notarielle Vertrag ggf. rück abgewickelt werden.

Sie sollten also zunächst klären, wie hier genau die Konditionen sein sollen und welches Modell hier genau gewählt wird.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben, ggf. nutzen Sie die Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Draudt
Rechtsanwältin

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 78756 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Die Antwort erfolgte noch am selben Tag und hat mir sehr geholfen. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank für die schnelle Beratung. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Schnelle Beantwortung - auch der Rückfrage. Perfekt. ...
FRAGESTELLER