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Hauskauf - kann man zurück treten ?


| 25.03.2005 16:38 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Sehr geehrte Damen und Herren,

meine Frau und ich haben über eine Bank ein gebrauchtes Haus
gekauft. Es sollte eigentlich Ende des Monats zwangsversteigert
werden, aber wir konnten es über die vermittelnde Bank vorab
kaufen.

Das Haus wurde also von einer Bank vermittelt und am letzten
Mittwoch wurde der Kaufvertrag bei einem Notar unterzeichnet.
Bank, Verkäufer und Käufer (ich und meine Frau) waren
anwesend.

Nun nach einigen schlaflosen Nächten würden wir gerne von dem
Kaufvertrag zurück treten, da uns Lage und Aufteilung nun doch
nicht so sehr zusagen.

Ist es überhaupt möglich ?
Mit welchen Kosten müssen wir ggf. rechnen ?
Was für Schritte müssen eingeleitet werden ?

Mit freundlichen Grüßen





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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Sofern der notarielle Kaufvertrag kein Widerrufsrecht oder eine Rücktrittsklausel enthält, werden Sie von dem Vertrag nicht zurücktreten können. Auch beim Grundstückskauf gilt der Grundsatz, nachdem Verträge bindend sind.

Sollte der Vertrag eine solche Rücktrittsmöglichkeit enthalten, könnten Sie danach den Rücktritt erklären.

Fehlt aber eine solche vertragliche Möglichkeit, könnten Sie höchstens mit dem Verkäufer (also der Bank) über eine Rückabwicklung des Kaufvertrages verhandeln. Darauf muß sich die Bank aber nicht einlassen.

Ich bedauere, Ihnen keine günstigere Auskunft geben zu können.


Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 26.03.2005 | 12:22

Sehr geehrter Herr Schwartmann,

heute, Samstag, erhielten wir per Post den Kaufvertrag zugesendet.

Dort steht unter §8 Rücktritt:

1. Der Verkäufer ist berechtigt, von dem schuldrechtlichem Teil
dieses Vertrages zurückzutreten, wenn der Käufer mit der
Zahlung des Kaufpreises länger als drei Wochen in Verzug ist.

2. Etwaige wertsteigernde Aufwendungen sind dem Käufer bei der Rückübertragung
nicht zu ersetzen.
Nutzungen und Zinsen sind bis zur Ausübung des Rücktrittsrechtes
nicht zu erstatten.
Vom Käufer zur Eintragung bewilligte Grundpfandrechte und die
Auflassungsvormerkung sind zu löschen.
Zur Löschung gilt die Vollmacht in §12 entsprechend.

Im übrigen gelten die gesetzlichen Rücktrittsbestimmungen.


Meine Frage:
Was sind das für gesetzliche Bestimmungen ?
Gibt es evtl. doch eine Chance zum Rücktritt ?

Mit freundlichen Grüßen und vielen Dank.


Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.03.2005 | 17:54

Vielen Dank für Ihre Nachfrage und Ihre E-Mail.

Die gesetzlichen Rücktrittsvorschriften regeln die Modalitäten bei Ausübung eines bestehenden Rücktrittsrechtes. Ein solches steht Ihnen nach dem Vertrag aber nur zu, wenn der Käufer mit der Kaufpreiszahlung in Verzug gerät. Geschieht dies nicht, werden Sie sich nicht vom Kaufvertrag lösen können.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt

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