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Hauskauf in Häusern

| 05.12.2018 20:19 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Krim.-Dir. a.D. Willy Burgmer


Zusammenfassung: Es geht um das Procedere beim Immobilienkauf, hier die sichernde Bedeutung der Auflassungsvormerkung

Ich habe ein Ferienhaus in Häusern (Hochschwarzwald) gekauft. Am 18. Oktober2018 war der Termin beim Notar in Bad Säckingen.
Kaufvertrag sowie Grundschuldeintrag liegen unterzeichnet beglaubigt vor. Mein Eigenkapital liegt auf der Bank
in St. Blasien. Sämtliche Anforderungen meinerseits sind erfüllt. Gemäss Vertrag hätte am 30. November 2018 die Schlüsselübergabe stattfinden sollen. Einzug ins Haus am 1. Dezember.
Nun warte ich aber "verzweifelt" auf das "grüne Licht" vom Grundbuchamt in Villingen Schwenningen, welches die Zahlung bei der Bank an die Eigentümerin auslösen soll.
Ich habe Termine mit Malern, Bodenlegern etc. Ich habe zwar von der Eigentümerin einen Schlüssel erhalten, um Malerarbeiten über das letzte Wochenende zu erledigen. Nächste Woche (am 12. Dezember) erfolgt der Umzug von der Schweiz nach Häusern. Ich musste das ja alles im Vorfeld organisieren.
Solange das Haus nicht bezahlt ist, gehört es jedenfalls den alten Besitzern.
Frage: kann noch irgend etwas von Amtes wegen noch "schief" laufen und ich bekomme das Haus nicht? Das wäre eine absolute Katastrophe.

Gerne zu Ihrem Fall:

Nach deutschem Immobilienkaufrecht werden Sie Eigentümer des Grundstücks (nebst Ferienhaus) mit der sog. Auflassung, das ist vereinfacht ausgedrückt die Vereinbarung zwischen Ihrem Verkäufer und Ihnen als Käufer der Immobilie, dass das Ferienhaus zu Eigentum auf Sie übergehen soll. Diese Auflassung ist normalerweise Bestandteil des notariellen Kaufvertrages. Sie wird nach Kaufpreiszahlung oft mehrere Wochen nach Unterzeichnung des Kaufvertrages vollzogen.

Nun zu Ihrer Frage: „Kann noch irgendetwas von Amtes wegen noch "schief" laufen und ich bekomme das Haus nicht? Das wäre eine absolute Katastrophe?


Was von Amts wegen schief laufen könnte, vermag ich aus der Ferne ohne Akten- und Grundbuchkenntnis nicht zu bewerten.

Zu Ihrer Sicherheit ist es aber nach dt. Immobilienkaufrecht so, dass eine sog. Auflassungsvormerkung (eine Art Eigentumsvormerkung) Sie als künftig neuen Eigentümer im Grundbuch vormerkt und sichert, und somit der Verkäufer (und im Wesentlichen auch Dritte) keine Ihren Anspruch verhindernde Änderungen im Grundbuch vornehmen kann z.B. weitere Lasten eintragen lassen kann.

Eine solche Auflassungsvormerkung erfolgt immer vor der o.g. Auflassung. Erst wenn die Auflassungsvormerkung in das Grundbuch eingetragen ist, werden Sie als Käufer vom Notar aufgefordert, den Kaufpreis - in vorgenannter Hinsicht weitgehend gesichert - zu zahlen.

Vermutlich liegt hier die geschilderte Verzögerung, die ich aber damit abgefedert sehe, dass Sie bereits den Schlüssel zu Ihrem künftigen Ferienhaus haben.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Rückfrage vom Fragesteller 05.12.2018 | 21:21

Ihre Antwort ist für mich klar und ebenso beruhigend. Herzlichen Dank!

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 05.12.2018 | 23:06

Gerne geschehen!

Fragen Sie ruhig noch mal nach, wenn sich weiterhin nichts tun oder wenden Sie sich auch an den Notar!
Der ist für beide Seiten da, um den Kauf zu einem ordnungsgemäßen Abschluss zu bringen.
Viel Freude mit Ihrem neuen Ferienhaus wünscht,
Ihr
Willy Burgmer
- Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 07.12.2018 | 09:19

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