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Hauskauf: Makler-Provisionsrechnung günstiger, als im Kaufvertrag vereinbart

| 11.03.2017 15:32 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

guten Tag,
ich habe ein Haus erworben über die Vermittlung eines Maklers. Makler, Verkäufer und ich waren schon beim Notar und haben den Kaufvertrag unterzeichnet, Kaufpreiszahlung ist in einem Monat vereinbart.
In der Maklerklausel im Kaufvertrag steht, dass der Verkäufer eine Provision in Höhe von 1,5% des Kaufpreises, der Erwerber 3% des Kaufpreises, jeweils zzgl. der Steuer an den Makler zahlen soll.
Heute die Rechnung erhalten vom Makler: Sie berechnen mir lediglich 1,5% des Kaufpreises plus Steuer.
Angenommen ich zahle wie aufgefordert laut Rechnung, ist der Kaufvertrag bindend, oder die Rechnung ? ich nehme persönlich an, dass der Kaufvertrag bindend ist...
Wie soll ich mich verhalten? Einfach die Rechnung zahlen (1,5% statt der in Kaufvertrag vereinbarten 3%) und warten, was passiert, oder kann mir der Makler im Nachgang "an den Karren fahren" und was wären die Konsequenzen für mich?

Die Rechnung trägt eine originale Unterschrift des Geschäftsführers der Maklerfirma, welcher auch bei dem Notartermin anwesend war, und der im Notartermin auf meine Bitte, die Provision etwas zu kürzen, nicht eingegangen ist und auf 3% + Steuer bestand.

In der Maklerklausel steht folgendes:
"Die Provisionszahlung ist fällig und zahlbar nach Rechtswirksamkeit dieses Vertrages mit Rechnungsstellung, und zwar auf das Konto des Maklers.

Die Beteiligten erklären, dass die Provisionszahlung keine weitere Gegenleistung des Erwerbers ist.
Die vorgenannte Immobilienfirma soll einen eigenen Zahlungsanspruch erhalten, der durch Vereinbarung der Beteiligten nicht aufgehoben werden kann.

Der amtierende Notar wird beauftragt, dem Makler eine einfache Kopie dieser Urkunde zu übersenden.

Wegen einer übernommenen Verpflichtung zur Provisionszahlung unterwirft sich der Erwerber der sofortigen Zwangsvollstreckung aus dieser Urkunde in sein gesamtes Vermögen. Der vorgenannten Immobilienfirma kann jederzeit, ohne Nachweis der das Bestehen und die Fälligkeit der Zahlungsverpflichtung begründenden Tatsachen, eine vollstreckbare Ausfertigung dieser Urkunde erteilt werden.

Der Notar wies darauf hin, dass aufgrund Beurkundung dieser Maklerklausel ansonsten im Hinblick auf diese eventuell bestehende verbraucherschutzrechtliche Informationspflichten und Widerrufsrechte entfallen. "

11.03.2017 | 16:27

Antwort

von


(2335)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
Web: http://www.rechtsanwalt-bohle.de
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Sehr geehrter Ratsuchender,


der Kaufvertrag ist wirksam, ebenso die Vereinbarung zur Provisionshöge von 3% zzgl Steuer.


Wenn nun von Ihnen nur 1,5% verlangt werden, ist dieses entweder

auf eine gewollte Reduzierung zurückzuführen (aber eher unwahrscheinlich)

ein Versehen (Verwechselung) mit dem Verkäufer.


Dieses Versehen kann der Makler dann jederzeit revidieren und und den Restbetrag fordern, solange die Verjährung (drei Jahre, beginnend ab Jahresende) nicht eingetreten ist; der Anspruch ergibt sich aus dem Notarvertrag.



Sie haben nun zwei Möglichkeiten:


- Sie setzen sich mit dem Makler in Verbindung und fragen nach.

- Sie zahlen die 1,5% zzgl. Steuer und warten auf eine Reaktion in der Hoffnung, dass irgendwann die Verjährung eintritt.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


Bewertung des Fragestellers 12.03.2017 | 18:05

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