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Hauskauf: Frage zu einer eingetragenen Grundschuld

| 27.10.2016 13:25 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Florian Bretzel


Schönen guten Tag,

ich bin am Kauf einer Immobilie interessiert. Hierfür liegt mir der Grundbuchauszug vor, woraus sich meine Frage ergibt:

Eingetragen wurden zwei Grundschuld über 300.000 DM und 200.000 DM mit folgendem Text:

Pos 9
Buchgrundschuld zu dreihunderttausend Deutsche Mark für den Post- Spar- und Darlehnsverein - rechtsfähiger Verein durch staatliche Verleihung - 6000 Frankfurt/Main; 15% Zinsen jährlich ab 15 März 1992; 5% Nebenleistun einmalig; vollstreckbar nach §800 ZPO gemß Bewilligung vom 20 März 1992 eingetragen am 30 März 1992.

Pos 10
Buchgrundschuld zu zweihunderttausend Deutsche Mark für den Post- Spar und Darlehnsverein in Frankfurt am Main - rechtsfähiger Verein durch staatliche Verleihung - 15% Zinsen jährlich ab 10.03.1993; 5% Nebenleistungen einmalig; vollstreckbnar nach §800 ZPO; gemäß Bewilligung bom 10.03.1993 eingetragen am 18.03.1993.

Bei beiden Eintragungen ist "den Post- Spar und Darlehnsverein in Frankfurt am Main - rechtsfähiger Verein durch staatliche Verleihung -" unterstrichen. Aufgrund der s/w Kopie ist nicht erkennbar, ob farbig oder nicht.


Weiter ist enthalten:

Pos 9 300.000 DM
Pos 10. 200.000 DM Rang vor Abt. II Nr. 2; eingetragen am 03.02.1995

Diese Eintragung ist durchgestrichen.


Und jetzt kommt der für mich fragliche Teil:

Pos 9 300.000 DM
Pos 10 200.000 DM
Abgetreten jeweils nebst den ZInsen und Nebenleistungen seit dem Tage der Eintragung der Rechte an die Landesbank Hessen-Thpringen Girozentrale Sitz Frankfurt am Main und Erfort, eingetragen am 19.03.2001


Meine Frage:
Wie ist dies zu interpretieren? Lastet auf dem Haus eine Grundschuld, die jetzt einfach nur an eine andere Bank übertragen wurde?


Danke für Ihren EInsatz.


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Nach Ihrer Schilderung des Eintragungsinhalts ist es eben so, wie Sie selbst schon vermutet haben: es gibt zwei Grundschulden aus den Jahren 1992 und 1993, die offenbar ursprünglich zur Besicherung von zwei Darlehen der (heutigen) PSD Bank. Diese wurden im Jahr 2001 an die Helaba abgetreten, vermutlich weil die bestehenden Darlehen mit einem/mehreren neuen Darlehen der Helaba abgelöst wurden. Die Höhe der eingetragenen Grundschulden muss aber nicht mit dem noch offenen Restbetrag der/des besicherten Darlehen/s korrespondieren, der kann auch viel geringer sein.

Grundsätzlich sind diese Dinge für Sie als Käufer aber nicht entscheidend. Denn üblicherweise wird in notariellen Kaufverträgen geregelt, dass der Verkäufer das Eigentum lastenfrei übertragen muss. Die Grunschulden sind daher vom Verkäufer (auf seine Kosten) zu löschen. Dazu muss der Verkäufer den Kaufpreis ggf. verwenden, um die noch offenen Restbeträge zu tilgen, dann wird die Bank die Freigabe zur Löschung erteilen. Durchgeführt und überwacht wird das alles üblicherweise vom beurkundenden Notar, der im Kaufvertrag von den Parteien entsprechend bevollmächtigt wird.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


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