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Hauskauf, feuchter Keller


03.08.2017 09:23 |
Preis: 70,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Saeger



Guten Abend,
eine Bekannte von mir hat einen Bungalow Baujahr 1960er Jahre gekauft, Bei der Erstbsichtigung lief im Keller ein Klimagerät, auf Nachfrage sagte der Makler, dies sei nur deshalb da, weil das Haus seit 2 Jahren unbewohnt ist und da alle Fenster im Keller zu seien, würde die Luft sonst schlecht werden, Auf Nachfrage hieß es eindeutig, der Keller sei nicht feucht, meine Bekannte betonte, sie wolle im Keller eine kleine Wohnung einrichten da ihre 80 jährigen Eltern den Bungalow beziehen würden. (bei diesem Gespräch war ich dabei).
Bei der zweiten Besichtigung war das Gerät nicht mehr vorhanden.
Nach dem Kauf wurde die Wandverkleidung im Keller, die zum Teil aus Holz, zum Teil aber auch aus dickerem festen Material ähnlich wie Steropur bestand entfernt, dabei wurde deutlich, dass das Mauerwerk feucht ist, Messungen einer Fachfirma ergaben 100 % Feuchtigkeit. Nun muss ich sagen, nachdem die Verkleidung entfernt ist, geht die Luftfeuchtigkeit herunter, Aussage eines Gutachters aber ist, dass diese Keller immer feucht seien und deshalb zu Wohnzwecken nicht geeignet sind.
Die Frage ist jetzt, kann meine Bekannte den Verkäufer, der der Sohn der Besitzer ist, aber bereits viele Jahre nicht mehr in dem Haus wohnt (bis zur Jugendzeit wohnte er dort), bzw den Makler wegen der klaren Aussage der Keller sei trocken, zur Rechenschaft ziehen, im Notfall, hätte eine Klage auf Schadensersatz bzw. Behebung des Mangels (mindestens eine Beteiligung an den Kosten) Aussicht auf Erfolg?

Danke für die Antwort
Mit freundlichem Gruß

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Sehr geehrter Fragensteller,

hier muss man sich entweder für die Anfechtung nach § 123 BGB in der Frist nach § 124 BGB, die zur Rückabwicklung des gesamten Vertrages, oder Schadensersatz nach § 280 BGB entscheiden.

Auf Basis des geschilderten Sachverhalts, der hinsichtlich der mündlichen Äußerungen des Maklers durchaus streitig werden könnte, ist sowohl ein Regress gegen den Verkäufer als auch gegen den Makler durchaus möglich.

Wenigstens teilweise Erfolgsaussichten sind durchaus gegeben. In welchem Umfang hängt sicher auch von den Feststellungen des Sachverständigen ab.

Über eine Bewertung mit 5,0 freue ich mich.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Saeger
- RA -
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