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Hausfriedensbruch in selbst gemieteter aber nicht selbstbewohnter Wohnung

22.12.2018 08:39 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Ein getrennt lebendes Paar gerät in Streit in der neuen Wohnung eines Teils (im Folgenden B), weil der andere Teil (im Folgenden F) Auskunft über die Regelung zum Umgang mit den Kindern verlangt. Das verweigert B dem F bereits seit Wochen.

Auch jetzt will B aus emotionalen Gründen (Eifersucht o. Ä.) nicht mit F sprechen, womit sich dieser nicht zufrieden gibt, seine Wissbegierde fortsetzt und mehrfach nachhakt. Deshalb wird B ausfallend und sagt F solle sich "verpissen". F weigert jedoch das Verlassen der Wohnung trotz erneuter Aufforderung. Er wolle die Information über die Kinder erst bekommen, da er sich begründete Sorgen mache. B alarmiert die Polizei und F wartet, bis zu deren Eintreffen, um sich zu erklären. Danach verlässt er nach Aufforderung durch die Polizei die Wohnung. B stellt Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch.

Hat F den Hausfrieden gebrochen?

Weitere Info: B und F sind beide im Mietvertrag. F verkehrt regelmäßig in der Wohnung, hat diese mit aufgebaut, erledigt Handwerker-Tätigkeiten, nimmt an gemeinsamen Abendessen teil und betreut die Kinder in der Abwesenheit von B über viele Stunden allein in der Wohnung. Allerdings finden diese Aktivitäten in der Regel nur ein mal wöchentlich statt. Sonst lebt F in seiner eigenen Wohnung.

Muss F bei Erstvergehen mit einer (Vor-)Strafe rechnen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

hier muss F nicht mit einer Strafe rechnen.

Es handelt sich um die oftmals leider übliche Auseinandersetzung getrennter Paare, die nicht zur Strafverfolgung geeignet ist.

Solche Verfahren werden beim Erstdelikt von der Staatsanwaltschaft dann auch eingestellt.

Ob F Mitmieter ist, spielt aber keine Rolle.

Denn die "Schlüsselgewalt" hatte B und konnte damit das Hausverbot aussprechen.

Da es aber um die Kinder ging, hat F auch einen sehr guten Grund gehabt, dieses Verot zu brechen.

Das alles wird dann zur Einstellung des Verfahren führen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

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