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Hausfinanzierungsangebot: Rechnung für das Finanzierungsangebot

06.05.2014 21:09 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Ein Verbrauchervertrag mit einem Darlehensvermittler ist nur wirksam, wenn er schriftlich abgeschlossen wurde. Der Austausch von e-mails reicht dafür nicht.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ein Finanzunternehmer hat mir eine Rechnung von 50Eur für die Angebotserstellung für eine Hausbaubaufinanzierung gestellt. Leider habe ich mich mal hinreißen lassen per eMail eine Zusage zur Finanzierung mit diesem Finanzdienstleister zu geben, nachdem ein Baufirma darauf bestanden hat eine screiben von einer Bank oder Finanzdienstleister zur Verfügung zu stellen bevor diese ein Angebot abgeben.
Der Finazler hat dann Druck aufgebaut ich soll doch dann eine Zusage machen.

Im Nachhinein möchte ich aber nicht mit diesem Finanzdienstler arbeiten, da die Sparkasse dann später noch ein bessers Angebot gemacht hat.

Dieser Anbieter ist für mich jetzt natürlich komplett unten durch. Meine Frage ist

- darf der Finanzler ein Angebot berechnen?
- Soll ich das zahlen oder kann ich irgendwie zu was gezwungen werden, z.B. Schuldeingeständnis wenn ich zahle?
- Wie soll ich mich verhalten?
- Kann mich der Finanzler irgendwie rechtlich belangen wegen dier eMail Zusage?

MfG
AK
06.05.2014 | 22:38

Antwort

von


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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

wenn Sie als Verbraucher keinen schriftlichen Vertrag mit dem Finanzdienstleister abgeschlossen, sondern diesen lediglich per e-mail beauftragt haben, ist ein wirksamer Darlehensvermittlungsvertrag nicht zustandegekommen. Den verlangten Betrag brauchen Sie nicht zu bezahlen.

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt


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