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Hauseigentum und Darlehnsvertrag


21.03.2007 19:32 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von



Für eine Arbeitskollegin stelle ich an Sie folgende Frage: Ich besitze gemeinsam mit meinem geschiedenen Mann (Scheidung 2004) ein Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung je zur ideellen Hälfte.
Nach unserer Trennung hatte ich eine kleine Wohnung angemietet und bin aus unserem gemeinsamen Haus ausgezogen. Mein Exmann hat das Haus im gegenseitigen Einvernehmen seitdem weiterhin bewohnt, zumal er der Besserverdienende von uns ist. Da wir monatliche Raten in Höhe von 1200 € zur Darlehenstilgung an die Bank zu zahlen haben, hatte ich mit meinem Exmann mündlich vereinbart, dass er als Nutzungsentschädigung für das Haus monatlich 450 € (halber Mietwert)auf das Darlehenskonto überweist. Da die Einliegerwohung gleichzeitig zu 360 € (kalt) vermietet ist, hatte ich für das Haus so eine Eigenbelastung in Höhe der Differenz von 390 € zu zahlen. Per 1. Januar hat sich mein Exmann nun ohne Vorankündigung ebenfalls eine Wohnung genommen und weigert sich seitdem, Beträge - gleich welcher Höhe - auf das Darlehenskonto zu zahlen mit der Begründung, dass er nicht Darlehensnehmer ist.
Eine Vermietung des Hauses kann ich nicht vornehmen, da er mir bislang den Schlüssel mit fadenscheinigen Argumenten vorenthält. Gleichzeitig erhebt er nun zusätzlich Anspruch auf die halbe Miete aus der Einliegerwohnung mit der Begründung, dass er hälftiger Hauseigentümer ist.
Darlehensnehmerin bin ich allein, da mein Exmann zum Zeitpunkt des Hauserwerbs noch Student war.
Ich habe nun bei einem monatlichen Einkommen von rd. 1300 € eine Belastung allein durch das Haus von 1020 € zu tragen.
Welche Möglichkeiten habe ich?
21.03.2007 | 21:57

Antwort

von


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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für die Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Wenn Ihre Kollegin alleinige Darlehensnehmerin ist, muß sie auch alleine die Raten bezahlen.

Wenn beide Eigentümer sind, hat Ihre Kollegin Anrecht auf den Schlüssel bzw. einen Zweitschlüssel. Hier sollte ein örtlicher Kollege ihres Vertrauens zwecks Durchsetzung hinzugezogen werden.

Könnten Sie kurz erläutern, wer als Käufer im Kaufvertrag/Bauvertrag eingetragen war?
Im Zusammenhang damit: Wieso ist der Ex im Grundbuch als Eigentümer eingetragen (also aufgrund welcher Verträge, Schenkungen etc.? Welche Form haben diese (mündlich, schriftlich, notariell beglaubigt?)

Wurden im Zuge der Scheidung oder vorher oder nachher irgendwelche schriftlichen notariell beglaubigten Bestimmungen bezüglich des Hauses getroffen?

Es gibt da einige Möglichkeiten, die sind jedoch etwas kompliziert und verlangen die möglichst genaue Beantwortung obiger Fragen. Auch wird Ihre Kollegin einen örtlichen Kollegen hinzuziehen müssen.

Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.


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