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Hausdurchsuchung - Verdacht kinderpornographischer Schriften

18.06.2011 09:50 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Meine Frage wäre: Vorgestern standen bei mir im Büro 5 Kriminalpolizisten. Sie gaben mir einen Durchsuchungsbefehl für meine Prvatwohnung als auch für meine Firma.
Nach den bisherigen Ermittlungen wegen des Verdachts kinderpornographischer Schriften ist zu vermuten. So steht es im Durchsuchungsbeschluss.
Auf meinem Firmenserver habe ich Bilddateien allerdings nicht von Kindern sonden Jugendlichen ab 16 Jahren überwiegend aber über 18 Jahren. Diese wurden mir in Chatrooms von deren Eignern geschickt. Mir war nicht bekannt, dass Jugendliche ab 16 Jahren noch als Kinder zählen. Ich dachte immer Kinder wären bis 16 Jahren und ab 16 Heranwachsender Jugendlicher.
Meine Frage mit welcher Strafe habe ich zu rechnen bzw. erhalte ich unseren Firmenserver zurück. Hier sind unsere kompletten Firmendaten mit drauf.
Über eine Antwort würde ich mich freuen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

in Ihrer Beurteilung haben Sie sich in einem Irrtum befunden. Zwar handelt es insoweit nicht mehr um Kinder, aber um Jugendliche.

Die Herstellung, Verbreitung sowie der Besitz von jugendpornographischen Schriften kann mit einer Freiheitsstrafe oder Geldstrafe bestraft werden.

Die Auswertung der Computer wird ergeben, dass sich der Verdacht gegen Sie möglicherweise erhärtet, da die Schriften dort vorhanden sein werden.

Sie sollten daher sofort einen Rechtsanwalt beauftragen. Dieser wird umgehend die Ermittlungsakte anfordern und insbesondere auch die Hausdurchsuchung auf ihre Rechtmäßigkeit überprüfen.

Mit Hilfe des Anwaltes kann es möglich sein, eventuell ein Strafverfahren zu vermeiden und die Computer zurück zu bekommen. Dieses wird aber einige Zeit in Anspruch nehmen.

Darüberhinaus haben Sie die Möglichkeit Beschwerde gegen den Beschluss der Beschlagnahme einlegen. Derzeit wird sie aber vor Abschluss der Ermittlungen wenig Erfolg haben, da die Computer insoweit genauestens geprüft werden.

Mit Hilfe des Anwaltes könnte auch erst einmal erreicht werden, dass Ihnen zumindest hinsichtlich der kompletten Firmendaten die Möglichkeit gegeben wird, diese zu sichern, bzw. sichern zu lassen und Ihnen zur Verfüngung zu stellen, so dass diese Ihnen wieder zur Verfügung stehen und der weitere Geschäftsbetrieb fortgeführt werden kann.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 18.06.2011 | 11:55

Vielen Dank für Ihre Anwort.
Können Sie mir sagen, mit welche Strafe ich ca. zu rechnen habe.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.06.2011 | 12:18

Sehr geehrter Ratsuchender,

dieses kann nicht genau beurteilt werden.

Sollte es keine Vorverurteilungen geben, es sich also um Ihre erste Verfehlung handeln, könnte durchaus eine Geldstrafe in Betracht kommen.

Das wird aber auch von den Darstellungen und der Anzahl abhängen. Sollte hier eine Freiheitsstrafe in Betracht kommen, gehe ich ebenfalls davon aus, dass diese zur Bewährung ausgesetzt werden wird. Etwas anderes würde nur bei entsprechenden Vorverurteilungen gelten, was ich zunächst nicht annehme.

Haben Sie bitte Verständnis, dass eine genauere Einschätzung ohne Kenntnis der genauen Umstände und des Akteninhaltes nicht möglich ist.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

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