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Hausbau mit anschließender Trennung.Welche Ansprüche hat Sie?

26.03.2015 18:52 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Notarin und Rechtsanwältin Anja Holzapfel


wir haben uns während der Bauphase getrennt.Wir haben das Haus zu 100% finanziert.
Grundstück ebenso.Wir stehen überall mit 50% drin.Sie hat kein Eigenkapital mitgebracht und auch nie eine Rate gezahlt.
Was kann mich nun erwarten zwecks Ansprüche?

Sehr geehrter Fragesteller,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Wenn Ihre Frau oder frühere Freundin als Miteigentümerin im Grundbuch steht, wovon ich nach Ihrer Schilderung ausgehe, gehört ihr die ideelle Hälfte der Immobilie. Ob sie Eigenkapital mit eingebracht oder die Kreditraten bezahlt hat, ist insoweit unerheblich.

Sie werden sich über die Immobilie auseinandersetzen müssen: Entweder einer von Ihnen überträgt seinen Anteil an der Immobilie auf den anderen und dieser übernimmt auch die Verbindlichkeiten allein. Bei dieser Variante müssen die finanzierenden Kreditinstitute mit eingebunden werden. Nur wenn sie mit einer sogenannten Schuldhaftentlassung des Partners, der die Immobilie überträgt, einverstanden sind, kann dieser sicher sein, nicht mehr für die Kredite zu haften. Oder die Immobilie wird gemeinsam veräußert. Sollten Restverbindlichkeiten überbleiben, die durch den Erlös nicht gedeckt sind, müssen Sie diese dann im Innenverhältnis je zur Hälfte tragen.

Wenn Sie sich nicht einigen können, kann jeder der Miteigentümer die Zwangsversteigerung (sogenannte Teilungsversteigerung) betreiben. Dies wäre voraussichtlich die schlechteste Möglichkeit, weil hierbei üblicherweise ein geringerer Erlös als bei einem freihändigen Verkauf erzielt wird.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.



Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-

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