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Hausbau /Grundschuld /Kredit

11.08.2017 18:55 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Raphael Fork


Hallo
wir haben 2010 ein Haus gebaut, mit meinem (damals noch Partner) Ehemann, einen Kreditvertrag von 150.000 € abgeschlossen. Das Grundstück gehört ihm.
In der Grundschuld über 150.000 € sind wir beide eingetragen und unterschrieben. Ebenfalls beide den Kreditvertrag unterschrieben, so wie Den Bauvertrag.
Im Grundbuch ist er als alleiniger Besitzer eingetragen, da das Grundstück schon vorher ihm gehörte.
2011 haben wir geheiratet, die Kreditrate von 900 Euro haben wir - hälftig zu je 450 € bezahlt bis heute.
Der Notar hat uns damals empfohlen ein formloses ,zinsloses Darlehen - zwischen mir und meinem Ehemann - als Sicherheit für mich zu schreiben, und ab einem gewissen angehäuften Betrag eine Eintragung beim Notar vornehmen zu lassen.

Da es nun wahrscheinlich zur Trennung kommt - möchte er mir rückwirkend für die letzten zwei Jahre nichts mehr unterschreiben, dass er die 450 € erhalten hat ...

Für vier Jahre habe ich die Unterschriften - jedoch können die Kontoauszüge ja die Kreditkosten die ich monatlich bezahlt habe, belegen!
Zusätzlich habe ich selbstverständlich auch Nebenkosten und Haushaltskosten bezahlt. Wir haben seid 2012 ein gemeinsames Kind.

Mein Ehemann gib mir nun zu verstehen, dass ich diese Zahlungen über 7 Jahre doch einfach als Miete sehen soll, und ich nichts bekomme werde falls ich mich trenne ...

Nach unserer Heirat 2011 wurden noch einige Sachen am Haus erstellt Garage Garten Anlage verputz usw...

Wie ist nun die Lage? Habe ich rechtlich einen Anspruch auf irgend etwas, auch wenn er mir nichts unterschreibt!
Kann ich für die Grundschuld haftbar gemacht werden auch wenn ich nicht als Eigentümer drin stehe ?beziehungsweise besteht eine Möglichkeit und falls ja, wie würde ich aus dieser Grundschuld rauskommen? Herzlichen Dank

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre rechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworte:



Frage 1:
"Wie ist nun die Lage? Habe ich rechtlich einen Anspruch auf irgend etwas, auch wenn er mir nichts unterschreibt!
Kann ich für die Grundschuld haftbar gemacht werden auch wenn ich nicht als Eigentümer drin stehe ?beziehungsweise besteht eine Möglichkeit und falls ja, wie würde ich aus dieser Grundschuld rauskommen?"


Sie haben hier sicherlich diverse Ansprüche für den Fall der Trennung bzw. Scheidung. Welche konkreten Ansprüche und in welcher Höhe obliegt einer späteren anwaltlichen Prüfung anhand der konkreten Vertragsunterlagen sowie der Einkommens-
und Vermögensverhältnisse beider Partner.

Um diese Ansprüche erfolgversprechend durchsetzen zu können ist es erforderlich und hilfreich, sich zeitnah an eine familienrechtlich ausgerichtete Kanzlei vor Ort zu wenden. Dies gilt umso mehr als im Scheidungsverfahren ohnehin Anwaltzwang besteht.

Für die Grundschuld haften Sie bereits aufgrund Ihrer Schilderung ("In der Grundschuld über 150.000 € sind wir beide eingetragen und unterschrieben. Ebenfalls beide den Kreditvertrag unterschrieben, so wie Den Bauvertrag"). Diese Haftungslage zu Ihren Gunsten auflösen ist ebenso Aufgabe Ihrer zukünftigen Anwaltskanzlei. Hier gibt es diverse Möglichkeiten der vertraglichen Einigung, die auch unter Einbeziehung der jeweiligen Vertragsparteien ( Bank, Bauherr, etc.) eine interessengerechte Auflösung der jeweiligen Haftungslage ermöglicht.

Mit freundlichen Grüßen aus Dortmund

Raphael Fork
-Rechtsanwalt-

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