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Hausausbezahlung

15.05.2017 13:38 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


14:53
Guten Tag,

meine Frau soll aus unserem
gemeinsamen REH ausbezahlt werden, abzgl. der Schulden die noch auf der Immobilie lasten. Beide sind derzeit mit 50% im Grundbuch eingetragen.
Das Haus wird auf mich überschrieben.

Wir sind bei einer Notarin und Familienanwältin.
Diese sagte, dass nicht der gutachterliche Wert, indem Fall 313.000 € entscheidend sei, sondern der tatsächlich erlös auf einem Verkauf.
Das wäre bei Gericht an der Tagesordnung. Da diese Häuser aktuell aus 2 Nachbarhäusern einmal mit 420.000 € und 450.000 € gerade verkauft wurden, ist dies schon ein erheblicher Unterschied.

Auf meine Nachfrage, dass doch mit Sicherheit ein Gutachten über den Verkehrswert bindend wäre, bekam ich die Antwort, dass letztlich der tatsächliche Verkaufswert der Immbilie der tatsächliche Verkehrswert wäre.

Stimmt dies?
15.05.2017 | 14:41

Antwort

von


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30449 Hannover
Tel: 051112356738
Web: http://anwalt-prime.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

richtig ist, dass ein neutrales Gutachten grundsätzlich dazu geeignet ist, den Verkehrswert zu bestimmten. Eine bindende Wirkung hat dieses jedoch nicht, sofern dies nicht ausdrücklich vereinbart wurde.

Wenn Sie und Ihre Frau keine Einigung herbeiführen können, bliebe nur die Möglichkeit einer Teilungsversteigerung vor Gericht. In diesem Falle gilt tatsächlich, dass der tatsächliche Verkaufswert der Immobilie der Verkehrswert wäre.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung. Unsere Kanzlei nimmt bundesweit Mandate wahr, ohne dass Ihnen hierdurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Geike
Rechtsanwalt



Nachfrage vom Fragesteller 16.05.2017 | 10:13

Guten Tag,

das verstehe ich nicht. Eine Teilungsversteigerung ist ja letztlich mit verheerenden Verlusten gekoppelt.

In wie weit wäre denn oben genannter Verkaufspreis von ca. 420.000 EUR massgeblich, wenn das Haus vielleicht für 250.000 EUR "unter den Hammer" kommen würde?

Wenn ich es richtig verstanden habe, so könnte meine Frau folgendermaßen vorgehen. die 313.000 EUR akzeptiert Sie nicht, sondern bietet mir den Verkaufswert als Grundlage an, ansonsten kann Sie die Teilungsersteigerung erzwingen? Sie hat mich praktisch in der Hand, wenn Sie dahinter steigt?

LGruss

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.05.2017 | 14:53

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen dank für Ihre Nachfrage.

Richtig ist, dass bei einer Teilungsversteigerung unter Umständen Verluste drohen.

Dennoch ist das Gutachten nicht ohne weitere Vereinbarung als verbindlich anzusehen. Etwas Anderes würde nur gelten, wenn dieses zwischen Ihnen und Ihrer Frau vorher verbindlich vereinbart wurde.

Ihre Frau hätte durch einen niedrigeren vor Gericht erzielten Wert selbst Einbußen zu erleiden. Insofern wird Sie dies vernünftigerweise nicht anstreben. Trotzdem wäre es ratsam hier eine einvernehmliche Lösung unter Mitwirkung eines Gutachters zu finden.

Der Verkaufspreis des anderen Hauses ist hierbei nicht maßgeblich, da hier trotz äußerer Gleichheit Unterschiede bestehen können.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie in dieser Sache weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen


Geike
Rechtsanwalt

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