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Hausaufteilung Erbfall


30.11.2016 14:41 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Saeger



Nach dem Tod unserer Eltern haben mein Bruder und Ich unser Elternhaus geerbt.
Mein Bruder möchte unser Haus übernehmen und mich auszahlen.

1.)Auf welchen Wert kann ich mich als Grundlage beziehen?

a.) Den Schätzwert vom Ortsgericht?
b.) Den höheren Wert vom Privaten Gutachten?
c.) Den noch höheren Preis den ein weiterer Kaufinteressent bezahlen will?
d.) Oder ist die Auszahlungssumme zwischen meinem Bruder und mir frei verhandelbar?

2.)Habe Ich ein gesetzliches Recht auf die Auszahlung der Summe oder auf den Verkauf unseres Hauses mit anschließender Aufteilung der Summe?

3.)Wie hoch sind die Anwaltskosten in einem Rechtsstreit, inklusive Gerichtsverhandlung 1. Instanz am Landgericht - Gegenstandswert 140.000€.

4.)Muss Ich mich an den Bestattungskosten meiner Mutter beteiligen, obwohl Sie als Alleinerben meinen Bruder bestimmt hat?


Im Voraus Vielen Dank für Ihre Bemühungen.

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Sehr geehrter Fragensteller,

1. c) Sie können durchaus auch den höheren Wert verlangen, wenn Sie den Pflichtteilsanspruch geltend machen - BGH, NJW-RR 1991, 900; NJW-RR 1993, 834; OLG Düsseldorf, ZEV 1994, 361, 362.

Man kann natürlich auch immer Werte vereinbaren. Dem steht nichts im Weg.

2. Der Pflichtteilsanspruch ist auf die Auszahlung in Geld gerichtet und beträgt hier wahrscheinlich 1/4. Möglicherweise bestehen auch Pflichtteilsergänzungsansprüche nach § 2325 BGB.

3. Bei einem Streitwert von 140.000,00 € wäre das maximale Kostenrisiko in der ersten Instanz 12.505,89 €. Davon entfallen 3.706,91 € auf den eigenen Anwalt, 5.000,98 € auf den gegnerischen Anwalt und 3.798,00 € auf die Gerichtskosten. Normalerweis dürfte aber nur die Differenz zwischen streitigem und unstreitigem Wert einzuklagen sein und damit die Kosten geringer werden.

Beachten Sie die Regelverjährung von 3 Jahren beginnend ab Jahresende des Erbfalles zur gerichtlichen Geltendmachung des Anspruchs!

4. Der Erbe muss die Beerdigungskosten nach § 1968 BGB tragen. Allerdings sind diese vom Erbe als Belastung abzuziehen, so dass mittelbar auch der Pflichtteilsberechtigte anteilig die Beerdigung mitbezahlt.

Wenn keine gütliche Einigung möglich ist, können Sie mich gerne mandatieren. Wir können dann auch eine Gebührenvereinbarung mit günstigeren als den gesetzlichen Parametern treffen.

Falls ich Ihnen bei der Einschätzung der Rechtslage geholfen habe, freue ich mich über eine Bewertung mit 5,0 . Bei Rückfragen nutzen Sie gerne die Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Saeger
- Rechtsanwalt -
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