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Hausaufteilung


22.01.2007 11:50 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



1991 habe ich das Haus von meinem Eltern überschrieben bekommen. Größe: 2,08 a (Wert: 150.000,-- DM). Meine Eltern haben ein lebenslanges eingetragenes Wohnrecht. Diese nutzen den unteren Teil des Gebäudes. Es kann also nur der obere Teil von ca. 150 qm genutzt werden.

1993 Einzug in mein Elternhaus. Die Hälfte des Hauses habe ich meinem Mann übertragen. Renovierungskosten ca. 130.000,-- DM (einschl. 40.000,-- DM Auszahlung an meine Schwester).
Renovierungsarbeiten kamen noch einige bis heute hinzu:
Fenster ca. 18.000,-- DM (10.000 DM haben meine Eltern beigesteuert).
Balkon: ca. 9.000,-- Euro.
Bau eines Schornsteins für Kaminofen: ca. 4.000,-- Euro.
Haustür wurde von meinen Eltern bezahlt.

Trennung von meinem Mann: Januar 2006.
Ich bin ausgezogen. In eine Mietwohnung. Mein Mann lebte bislang in dem Haus mit unseren beiden Kindern, die bei der Trennung ihre gewohnte Umgebung nicht verlassen wollten. Mein Mann hat die Monate, in dem er dort wohnte auch die Kosten allein getragen. Wie Versicherungen, Nebenkosten, Abtragung Restschulden usw.

Mein Mann möchte im April 2007 aus dem Haus ziehen. Und ich ziehe wieder in mein Elternhaus ein, da meine Eltern ja in dem Haus leben. Ich habe mich vertraglich dazu verpflichtet, meine Eltern bis zum Lebensende zu pflegen.

Mein Mann möchte von mir einen Auszahlungsbetrag von 50.000,-- EUro haben. Aufnehmen müsste ich einen Betrag von 58.000,-- Euro. 3.000,-- Euro sind noch Schulden vorhanden und 5.000,-- Euro Notarkosten. Das ist die Aufstellung meines Mannes.

Meine Fragen:
Ist dieser Betrag von 50.000,-- Euro gerechtfertigt?
Kann er diesen Betrag auf einmal verlangen? (Ich verdiene ca. 1.260,-- Euro netto und müsste auch noch ein wenig Geld aufnehmen für die Renovierung. Für diese Kosten kommt aber mein Freund mit auf). Kredit würde ich in dieser Höhe bestimmt nicht bekommen.
Wie wird das berechnet. Nur die Investierungskosten, was bis jetzt angefallen ist oder Hauswert von 2007 (Bodenrichtwert liegt bei 150,-- Euro pro qm).
Muss das eingetragene Wohnrecht nicht auch berücksichtigt und abgezogen werden?

Das Haus verkaufen könnte ich ja schlecht. Wegen des Wohnrechts. Das möchte ich auch gar nicht. Es ist mein Elternhaus.

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Sehr geehrter Herr, sehr geehrte Dame,

auf Grundlage der geschilderten Details erlaube ich mir, Ihre Frage wie nachfolgend summarisch zu beantworten. Bitte beachten Sie, dass bedingungsgemäß eine Erstberatung geboten wird, die eine genaue und abschließende weiterführende Beratung nicht ersetzt!

Grundsätzlich werden Sie, wenn Sie nicht eine Teilungsversteigerung vorziehen, eine gütliche Einigung mit dem Ex-Partner suchen müssen. Dies gilt auch auf den Zahlungsrahmen.
Bezüglich der Renovierungskosten wird es darauf ankommen, wer diese entrichtet hat und aus welchen Mitteln. Auch wird nur ein Sachverständigengutachten ergeben, welche Wertsteigerung anfällt. Diese würde ja (gemessen an Forderung von 50.000 € und ursprünglichem Wert von ca. 75000 für den Miteigentumsanteil) möglicherweise bei Ihnen verbleiben. Dann wäre eine Zahlung von 50.000 €gerechtfertigt.

Es kommt aber für eine abschließende Betrachtung auch auf den Güterstand an. Wenn Sie nämlich das Vermögen des Partners gemehrt haben, kann dies dazu führen, das Sie Ihrerseits einen Zugewinnanspruch haben. Darüber hinaus ergeben sich komplizierte Fragen um die „Schenkung“. Wurden hierbei irgendwelche Abreden getroffen? Wann wurde die Ehe geschlossen?

Das Wohnrecht wird regelmäßig nicht berücksichtigt, da die Rspr. dauerhaft annimmt, dass es wertneutral ist (da es sich auflöst).

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Für eine weitere Vertretung schreiben Sie mich bitte ausschließlich über die untenstehende email an, ich rufe dann gerne zurück!

Hochachtungsvoll

Rechtsanwalt Hinrichs

rahinrichs@gmx.de
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