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Haus zwangsversteigert - 6 Monate vorher ging Heizung kaputt

12.07.2021 21:35 |
Preis: 60,00 € |

Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung


Beantwortet von


Hallo
das Haus meiner Eltern wurde zwangsversteigert. 6 Monate vor dem Termin ( 28.02.2019 ) war der Kessel der Heizung durch. Da mein 86 j Vater noch in dem Haus wohnte brauchte er über den Winter eine Heizung.
Eine neue kostete mind. 7.000 EUR. Er nahm das Angebot eines Leasings/Miete der neuen Heizung an für 93 EUR/monatlich. Der Ersteigerer nahm schon vorher Kontakt zu uns auf, da er das Haus für 89.000 EUR kaufen wollte vor der Versteigerung. Er wurde dabei auch auf das Leasing der Heizung hingewiesen.

Wir lehnten das Angebot ab und im Versteigerungstermin bekam er den Zuschlag für 99.000 EUR
Zudem musste er noch eingetragene Rechte ablösen... insgeamt betrug der Erlös dann 129.500.- EUR statt 89.000 EUR. er war stinksauer
Ihm wurde schon vor dem Zuschlag eine Übernahmeerklärung für den Heizungsvertrag zugesandt.
Er nutzt diese und im war das Lerasing bekannt.

Er hat nun einen Anwalt beauftragt meinen 88 j Vater auf Zahlung von 9500 EUR an Thermondo, die Leasingsfirma, zu verklagen.

Alle Rechte und Pflichten gehen doch mit dem Zuschlag auf den Ersteigerer über..... zumal er VORHER davon in Kenntnis gesetzt wurde und dies einfach ignorierte( da er ja schon 40.,000 EUR mehr bezahlen musste )

Gibt es einen ähnlichen Fall mit AZ ? oder ist ein Rechtsstreit unvermeidbar ?
Mein Vater ist jetzt 88 Jahre alt und versteht das ganze nicht mehr ... hört extrem schlecht und ist alleiniger Vertragsinhaber.

13.07.2021 | 09:01

Antwort

von


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Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,


nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung wird der Ersteigerer keine Rechte geltend machen können, wenn die von Ihnen genannten Forderungen laufende Verbindlichkeiten aus dem Leasingvertrag handelt.


Denn schuldrechtliche Verpflichtungen (dazu gehört auch die Leasingvertrag) aus dem Grundstück treffen nach § 56, S2 ZVG den Vollstreckungsschuldner (also Ihren Vater) bis zur Zuschlagserteilung im Versteigerungsverfahren.

Ab dem Zeitpunkt der Zuschlagserteilung trägt der Erwerber auch die weiteren, laufenden Kosten aus solchen Leasingverträgen (Brandenburgisches OLG, Urt.v.02.03.2010, Az.: 6 U 40/09).


Hier sollte also genau geprüft werden, welche Ansprüche die Gegenseite geltend machen will. Dann erst kann das weitere Vorgehen empfohlen werden.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


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