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Haus wurde zugesichert und dann an wen anders verkauft

| 14.05.2013 13:52 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Mein Mann hat vorletzte Woche ein Haus angeschaut und sofort die Finanzierung bei der Bank eingeleitet. Diese kam dann auch eine knappe woche später, so dass wir die ersten waren.Da ich mit den Kindern in 170 km Entfernung wohne, konnte ich nicht sofort dorthin fahren, um das Haus zu besichtigen. Dies tat ich dann 5 Tage später - am letzten Mittwoch. Von der Maklerin hatten wir die mündliche Zusage, dass uns quasi das Haus als Erstkäufer "zusteht" (wie immer gab es mehrere Interessenten). Am Mittwoch abend sind wir also so verblieben, dass wir uns bis spätestens Montag melden sollen.
Wir haben genau 2 Tage gebraucht, um uns zu beraten, und um einen Zimmermann zu befragen zwecks unserer Dachausbauidee.(also nur bis Freitag ) Zeitgleich mit unsrem persönlichen "Ja" für dieses Haus kam eine Mail von der Maklerin, dass das Haus soeben verkauft wurde. Ist dies rechtens?? Wir sind natürlich sehr aufgebracht. Ich weiß ja nicht was die Maklerin den anderen Käufern gesagt hat, aber Tatsache ist, dass das Haus dann um 7000 Euro überboten wurde und somit dann an die anderen ging. Hätte sie uns nicht wenigsten informieren müssen, damit wir auch die Chance zum überbieten gehabt hätten? Wir fühlen uns total belogen und übergangen. Können wir noch etwas retten?
mfG S,M.

INFO: Der Mandant hat den empfohlenen Preis verringert (Dringlichkeit / Detailtiefe)


Sehr geehrte Ratsuchende,


nach dieser Mitteilung seitens qnc haben Sie den empfohlenen Richtpreis erheblich unterschritten und dadurch bei der Frage der Dringlichkeit / Detailtiefe eine niedrige Variante gewählt. Ich darf um Beachtung beim Lesen der Antwort und Ihrer Bewertung bitten. Nun zur Antwort Ihrer Frage:

Nein; es gibt keine gesetzliche Norm oder richterliche Rechtsbildung, wonach die Maklerin verpflichtet ist, Ihnen ein höcheres Gebot mitzuteilen.

Und nein; nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung ist nichts zu retten, da Ihr "Ja" mit dem "Nein" zeitgleich zusammengefallen ist. Daher gab es noch nicht einmal übereinstimmende Willenserklärungen, aus denen Sie irgendwelche Rechte ableiten könnten.

Die mündliche Zusage der Maklerin, dass Ihnen quasi das Haus zustehen würde, ändert daran nichts.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php
http://ra-bohle.blog.de/

Bewertung des Fragestellers 14.05.2013 | 14:18

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Vielen Dank für die freundliche Bewertung. Leider ist es nicht selbstverständlich, dass auch der Wert einer vom Ergebnis her negativen Antwort so zutreffend bewertet wird. .... MfG RA Thomas Bohle