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Haus wird nicht gerräumt

| 09.08.2016 14:42 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben ein Haus gekauft welches zum 01.09.2016 gerräumt werden soll.
Leider gab es Streitigkeiten bei den Verkäufern (leben in Trennung).
Der Sohn der Eheleute bewohnt das Haus derzeit allein.
Die Verkäuferin hat uns nun "gedroht" dass der Sohn (Volljährig) nicht bis zum vereinbarten Termin ausziehen wird.
Wir müssen aber zu diesem Termin mit den Renovierungsarbeiten beginnen, da unser Haus schon verkauft ist.
Handwerker sind auch schon beauftragt.
Der Kaufvertrag enthält folgende Klausel:

"Der Verkäufer verpflichtet sich, die Räumung des Kaufobjektes dem Käufer schriftlich zwei
Wochen vor dem Räumungstermin anzuzeigen und eine Besichtigung des Vertragsgegenstandes
zur Kontrolle der Räumung zu ermöglichen.
Der Verkäufer unterwirft sich wegen der vorstehenden Räumungsverpflichtung der sofortigen
Zwangsvollstreckung aus dieser Urkunde. Er ist mit der jederzeitigen Erteilung einer vollstreckbaren
Ausfertigung dieser Urkunde an den Käufer einverstanden, ohne dass es hierzu
eines besonderen Nachweises bedarf. Wird Vollstreckungsgegenklage erhoben, so obliegt
es dem Gläubiger Entstehen und Fälligkeit des Anspruchs nachzuweisen."

Meine Frage lautet daher:
Wie schnell kann ich räumen lassen?
Muss dies durch einen Gerichtsvollzieher geschehen?

Vielen Dank

Mit freundlichen Grüßen

09.08.2016 | 16:14

Antwort

von


(1067)
Hallestr. 101
53125 Bonn
Tel: 0228 629 46 462
Tel: 0179 4822457
E-Mail:

Sehr geehrte Fragensteller,

Sie sollten sowohl den Verkäufern als auch dem Sohn ein Einwurfeinschreiben senden, in dem Sie die vertragsgemäße Räumung bis zum 1.9.2016 verlangen.

Das tracking sollte Sie sorgsam nachvollziehen!

Bei den Verkäufern sollten Sie auch noch auf die Vereinbarung "Der Verkäufer verpflichtet sich, die Räumung des Kaufobjektes dem Käufer schriftlich zwei
Wochen vor dem Räumungstermin anzuzeigen und eine Besichtigung des Vertragsgegenstandes zur Kontrolle der Räumung zu ermöglichen." verweisen und die Einhaltung dieser Vereinbarungen verlangen.

In dem Schreiben drohen Sie an, gesondert Gestaltungsrechte nach Fristablauf auszuüben.

Diese wären Schadensersatz, Rücktritt etc..

Der sofortigen Vollstreckung unterworfen im Vertrag haben sich wahrscheinlich leider nur die Verkäufer selber und nicht der Sohn. Eine Umschreibungsmöglichkeit des Titels aus § 794 ZPO: Weitere Vollstreckungstitel nach den § 727 ZPO: Vollstreckbare Ausfertigung für und gegen Rechtsnachfolger ist nicht ersichtlich.

Gegen den Sohn müsste man gesondert im Rahmen einer Räumungsklage vorgehen.

Leider würde deren Geschwindigkeit davon abhängen, wie schnell bei Ihnen vor Ort die Gericht im Hauptsacheverfahren arbeiten. Am besten Auskunft hierüber erteilen kann Ihnen der ortskundige Kollege.

Sollte die Immobilie bei Fristablauf noch bewohnt sein, rate ich Ihnen spätestens ab diesem Zeitpunkt zur Einschaltung eines Anwalts vor Ort. Ab Verzug müssen auch die Gegner ihre Anwaltskosten tragen.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Saeger
- Rechtsanwalt -


Bewertung des Fragestellers 09.08.2016 | 16:17

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