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Haus vor der Ehe gebaut, nur ein Partner hat bezahlt - Nun Scheidung

28.01.2016 15:21 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler


Meine Frau und ich haben 2000 gemeinsam ein Grundstück gekauft und bebaut.
Beide sind zu 50% im Grundbuch eingetragen.
Bis auf die Einlagen, in Höhe von ca. 25.000 Euro, die jeweils von Beiden eingebracht wurden, wurden alle anderen Verbindlichkeiten ausschließlich von mir bezahlt.
Im Dezember 2006 haben wir geheiratet. Und die Zahlungen erfolgten wie bisher ausschließlich durch mich.
Die Trennung erfolgte im März 2014, die räumliche Trennung im Juli 2014.
Ich lebe seit dem alleine im Haus und Zahle weiter in voller Höhe ab.
Weiterhin habe ich im letzten Jahr ein neue Heizung, komplett auf meine Kosten einbauen lassen.
Ein Ehevertrag ist nicht vorhanden.
Der Geschätzte Wert der Immobilie liegt bei etwa 190.000 Euro.
Die Restschulden betragen zur Zeit ca. 17.000 Euro.
Wie verhält es sich mit der Aufteilung des Vermögens/Hauses bei der Scheidung?

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Allgemein gilt, dass wenn ein Ehegatte, der nach seinen Einkommens- und Vermögensverhältnissen allein dazu in der Lage ist, die Zins- und Tilgungsleistungen für die Hausfinanzierung übernommen hat, das Ehepaar durch den Eintrag im Grundbuch als hälftige Miteigentümer zu verstehen gegeben hat, dieser Schritt solle so angesehen werden, als wenn sich beide zu gleichen Teilen an den Kosten der Hausfinanzierung beteiligen wollten. Das heißt, dass Ihre Zahlungen den Miteigentumsanteil Ihrer Ehefrau nicht geschmälert haben. Aus diesem Grunde sollte versucht werden, eine Einigung mit ihr dahingehend zu suchen, dass sie Ihre Zahlungen anerkennt und auf die Geltendmachung ihrer insofern bestehenden Rechte verzichtet. Im Hinblick auf die Heizungsanlage steht Ihnen aber grundsätzlich ein Ausgleichsanspruch in Höhe von 50% zu. Gleiches gilt für die seit der Trennung gezahlten Raten, sofern diese nicht etwa schon beim Unterhalt berücksichtigt worden sind.

Um eine abschließende Einschätzung zur Vermögensaufteilung und eine Berechnung des Zugewinns vornehmen zu können, müssen sämtliche Details bekannt sein; im Rahmen dieser Plattform ist dies leider nicht möglich.

Ich rate Ihnen einen Rechtsanwalt vor Ort mit der Detailprüfung und Vertretung Ihrer Interessen zu beauftragen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 28.01.2016 | 18:01

Diese Einstellung gilt auch für den Anteil, der vor der Ehe abbezahlt wurde?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 28.01.2016 | 18:09

Sehr geehrter Ratsuchender,

grundsätzlich ist dies der Fall, doch dürften Rückforderungsansprüche wegen § 195 BGB ohnehin verjährt sein. Zu prüfen wäre hier, was Sie mit Ihrer Ehefrau insofern vereinbart haben.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

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