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Haus vor Rückgängigmachung der Schenkung schützen

02.08.2020 07:24 |
Preis: 52,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


Mir wurde vor 4 Jahren von meinen Eltern ein Haus übertragen (Kaufpreis 2009 47.000 EUR)
Meine Mutter ist vor 2 Jahren verstorben. Mein Vater lebt ab Juli im Pflegeheim. Seine Rente reicht zur vollen Begleichung der Heimkosten aus. Er hat einer dritten Person eine Vorsorgevollmacht erteilt.
Diese fordert nun monatliche Zahlungen an meinen Vater, ansonsten müsse man die Schenkung rückgängig machen. Ich selbst habe nur eine Rente von 715 EUR. Wie kann ich mein Haus retten? Kann ich es kurzfristig auf meine Frau übertragen lassen?

02.08.2020 | 09:24

Antwort

von


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63667 Nidda
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ich beantworte Ihre Frage auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben. Bitte beachten Sie, dass schon geringe Abweichungen im Sachverhalt zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Die Übertragung an Ihre Frau hilft Ihnen nicht weiter. Diese Verfügung in Kenntnis der bestehenden Rückforderung würde einen Schadensersatzanspruch auslösen.

Wenn Sie Ihren Eltern das Haus regulär abgekauft haben (realistischer Kaufpreis), liegt keine Schenkung vor und daher kein Rückforderungsrecht.

Eine Schenkung kann (vorbehaltlich vertraglicher Regelungen) zurückgefordert werden, wenn der Schenkende verarmt. Sie schildern, dass die Rente Ihres Vaters für alle Belange ausreicht. In diesem Fall ist keine Verarmung gegeben und das Rückforderungsrecht entfällt. Nur wenn Ihr Vater hat eine Versorgungslücke hat, müssen Sie dafür einspringen.

Sie sollten die Forderung des Bevollmächtigten genau prüfen. Auf welche Gründe stützt sich die Forderung? Wenn es nur darum geht, sich Vermögen zu sichern, hat die Forderung keine Aussicht auf Erfolg.

Ich hoffe ich konnte Ihnen einen rechtlichen Überblick verschaffen. Sollten Rückfragen bestehen, nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 02.08.2020 | 09:36

Vielen Dank für Ihre Nachricht.
Das Haus wurde mir übertragen, nicht verkauft.
Der Bevollmächtigte macht mir keine Angaben zu den konkreten Beträgen, es handelt sich aber meiner Einschätzung nach nur um ca. 100 EUR/Monat. Dafür kann es doch sicher nicht dazu führen, dass ich in Not geraten soll.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 02.08.2020 | 10:05

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie hatten einen Kaufpreis angegeben, daher mein Hinweis zum Erwerb.
Sie sollten sich den Anspruch des Bevollmächtigten begründen lassen.
Die Verarmung bezieht sich auf die Person des Schenkenden (Ihr Vater).

Sollten Sie weitere Rückfragen haben, können Sie mich via E-Mail kontaktieren

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt

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