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Haus vererben - Was passiert ohne Testament?

| 26.08.2009 15:34 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ingo Bordasch


Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Mann und ich haben uns vor einem Jahr als wir noch nicht verheiratet waren zusammen ein Haus gekauft (momentaner Verkehrswert 350000 EUR + voll finanziert ohne Anzahlung), wurde auch notariell beglaubigt. Nun haben wir dieses Jahr geheiratet. Mein Mann hat noch ein Kind aus erster Ehe. Wir beide haben kein Testament. Was würde denn mit dem Haus passieren?

Mit freundlichen Grüßen

Yasmin Hartmann

Sehr geehrte Fragestellerin,

bei der Beantwortung der Frage gehe ich davon aus, dass Sie und Ihr Ehemann je zu 1/2 im Grundbuch als Eigentümer eingetragen sind und das Sie im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft leben.

Im Falle des Todes Ihres Mannes ohne Testament tritt die gesetzliche Erbfolge ein. Danach erben Sie zunächst als Ehegatte 1/4 nach § 1931 BGB. Ihr Anteil erhöht sich um den pauschalierten Zugewinn um ein weiteres viertel, gem. § 1371 BGB, also insgesamt auf 1/2 des Nachlasses Ihres Mannes.
Im Einzelfall kann es jedoch günstiger für den überlebenden Ehegatten sein, das Erbe auszuschlagen und den Zugewinn errechnen zu lassen. Dies sollte jedoch erst im Erbfall an Hand der konkreten Daten entschieden werden.

Das Kind Ihres Mannes erhält ebenfalls 1/2 vom Nachlass.

Da der Nachlass aus der Hälfte der Immobilie besteht werden Sie demnach Eigentümer zu 3/4 und das Kind Eigentümer zu 1/4 der Immobilie.
Allerdings wird nicht nur das Vermögen, sondern auch die Verbindlichkeiten geerbt, sodass auch die Verbindlichkeiten des Erblassers zu je 1/2 auf die Eben aufgeteilt würden.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann,
sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen
übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, weitergeholfen zu haben.
Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

Tel.: 030 - 293 646 75
Fax.: 030 - 293 646 76
frag-einen-anwalt@RA-Bordasch.de

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