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Haus und Grundstück


03.01.2005 00:45 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Klaus Wille



1996 kauften meine Frau und ich gemeinsam mit meinem Sohn und dessen Frau ein Haus und wohnen seitdem in zwei getrennten Wohnungen darin. Grundbucheintrag zu je 1/4. Kredite sind sämtlich getilgt. Sohn und Schwiegertochter wollen sich scheiden lassen. Einer von beiden wird ausziehen und einen finanziellen Ausgleich verlangen. Beide sind jedoch nicht in der Lage, dies direkt zu leisten.
1.Frage: Kann einer der Eigentümer den Verkauf des Hauses erzwingen?

Um unseren Sohn zu unterstützen, haben wir beim Kauf und der Finanzierung deutlich mehr Mittel eingesetzt, als es ihm und seiner Frau damals möglich war(was sich nicht in der Grundbucheintragung niederschlägt). Bei den Aufwendungen für Kauf und Um- und Ausbau ist es so, daß wir etwa 2/3 und unser Sohn und seine Frau 1/3 der Kosten getragen haben. Nachweise sind detailliert vorhanden.
2.Frage: Welche Möglichkeiten bestehen, unsere höheren Aufwendungen anteilig geltend zu machen, wenn es zum Verkauf kommen würde?

Wir hatten uns zum Kauf aus der Sicht der Altersvorsorge entschlossen und haben natürlich kein Interesse, unsere Wohnung unter diesen Umständen wieder aufgeben zu müssen.
3. Frage: Welche Möglichkeiten gibt es, einen Verkauf zu erschweren bzw. unmöglich zu machen ?


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Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Bei Ihnen kommt grds. eine Teilungsversteigerung in Betracht. Dies ist ein Verfahren zur Auseinandersetzung von unbeweglichem Vermögen (Grundstücken), das sich im Eigentum einer Bruchteilsgemeinschaft oder einer Gesamthandsgemeinschaft befindet. Dies ist bei Ihnen der Fall.

Die Voraussetzungen sind u.a. der Antrag einer Antragsberechtigten Person. Der Antragsteller muss Teilhaber einer Bruchteilsgemeinschaft oder Gesamthandsgemeinschaft sein.Bei einer Bruchteilsgemeinschaft kann jeder Gesellschafter jederzeit die Auseinandersetzung verlangen.

Die Teilungsversteigerung bewirkt, daß das Eigentum verkauft wird und der Überschuß wird dann unter den Beteiligten verteilt.

Die Teilungsversteigerung muß bei Gericht beantragt werden. WEnn diese angeordnet ist, dann kann man für 6 Monate eine Einstellung verlangen.

Hinsichtlich der Aufwendungen hängt es von den Vereinbarungen ab. Hier wird es im Bedarfsfall auch Beweisschwierigkeiten geben. Hier müßten Sie u.U. nachweisen, daß Sie mehr inverstiert haben und daß für den Fall der Auseinandersetzung vereinbart war, die höheren Investitionen anteilig aufzuteilen.

Ich rate Ihnen daher sich mit den Parteien zu einigen und ggf. eine vollständige Überschreibung auf Sie zu vereinbaren.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt



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