Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
503.740
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Haus überschreiben gegen Unterhalt verrechnen

04.03.2016 08:22 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Anja Holzapfel


Meine Exfrau und ich haben ein gemeinsames Haus, der Kredit ist noch nicht abbezahlt, aber wir haben vor zwei Jahren einen neuen Kreditvertrag gemacht, so dass die Kreditrate nur noch 650Euro beträgt und die Zinsen angenehm niedrig sind.
Seit der Trennung lebt sie mit unserer gemeinsamen Tochter im Haus und ich zahle zur Hälfte den Kredit mit ab, dafür reduziert auch den Unterhalt in Höhe von 325 Euro.
Nun wollten wir das Haus und den Kredit ganz auf Sie umschreiben, ohne jeglichen Ausgleich für mich, dafür würde sie auf die Unterhaltszahlung verzichten.
Das Haus ist so einges mehr wert inzwischen und wir haben 13Jahre auch schon abbezahlt, so dass es für meine Exfrau durchaus ein nicht unerheblicher Vorteil ist.
Ich möchte aber dass alle am Ende zufrieden sind, daher sehe ich diesen Weg als optimal.
Ist das rechtlich überhaupt möglich (Unterhaltsverzicht) und was ist bei dem Notar zu beachten?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten

Sehr geehrter Fragesteller,


Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Grundsätzlich können Sie eine notarielle Scheidungsfolgenvereinbarung schließen, in der Sie Ihren Anteil an der Immobilie gegen Übernahme der Verbindlichkeiten auf Ihre Frau übertragen. Die Bank muss aber damit einverstanden sein, Sie aus der Schuldhaft zu entlassen.

In dieser Urkunde kann auch vereinbart werden, dass Ihre Frau auf nachehelichen Unterhalt verzichtet. Diese Vereinbarung darf allerdings nicht sittenwidrig sein, also Ihre Frau nicht unangemessen benachteiligen.

Auf künftigen Trennungsunterhalt (also den Unterhalt, der bis zur Rechtskraft der Scheidung zu zahlen ist) kann allerdings ebensowenig verzichtet werden wie auf zukünftigen Kindesunterhalt.

Die Details der Vereinbarung sollten Sie in einem Gespräch mit dem Notar klären, der die Beurkundung vornimmt.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.



Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 65086 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Liebe Frau Prochnow, ich danke für Ihre Antwort. Präzise, verständlich, mit allem was ich wissen wollte. Einfach super! Viele Grüße ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Schnelle ausführliche Antwort! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Eine sehr ausführliche und überaus schnelle Rechtsberatung, trotz des geringen Budgets. Ich empfehle diesen Anwalt uneingeschränkt weiter und werde diesen bei weiterem Bedarf auch für meine Belange hinzuziehen. 5***** ...
FRAGESTELLER