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Haus mit Wohnrecht-wollen jetzt raus


| 25.02.2007 16:24 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geerte Damen und herren,
wir(meine Frau,ich und unsere beiden Kinder) leben in einem Zweifamilienhaus das ich 1999 von meinen Eltern überschrieben bekommen habe. Meine Mutter ist verstorben. Mein Vater hat das Lebenslange Wohnrecht.
Da das verhältniss zu meinem Vater nicht besonders gut ist.
Meine Frau deswegen schon länger in Psychologischer Behandlung ist. Ihr immer gesagt wird wir sollten aus diesem Haus raus.
Da ich sämtliche Kosten vom Haus trage wie Oel,Wasser, Strom usw. selbst trage. Mein Vater mir 50 € im monat gibt.
Ich aber mit dem Grundstück nicht machen kann was ich will.
Er bewirtschaftet noch den Garten gießt mit dem Leitungswasser ich aber davon nichts abbekomme nur meine Schwester die in der Nachbarschaft wohnt.
Wenn wir nach draußen wollen oder zum heizen müssen wir unten bei ihm duch die Küche.
Lassen die Kinder die Türe mal offen weden sie gleich angeschrien bekommen wir besuch werden diese richtig böse angeschaut.
Jetzt möchten wir das Haus verlassen, und uns eine Wohnung suchen, da es für unsere Kinder das beste wäre.
Wir haben jeden Monat höhere Ausgaben als einnahmen durch das Haus. Da wie ja alles bezahlen. Letztes Jahr hatten wir alleine 2400€ Heizkosten ( weil sich mein Vater nicht daran beteiligt). Unser Konto gerät immer mehr ins Minus. Meine frau macht das nicht mehr mit, möchte sie und Kinder auch nicht alleine gehen lassen.
- Was müssen wir jetzt beachten?
- Können wir raus und es auf eine Zwngsversteigerung ankommen lassen?

Vielen Dank für ihre Beratung
Mit freundlichen Grüßen
Können wir mit ihnen auch Telefonischen Kontakt aufnehmen.
25.02.2007 | 16:53

Antwort

von


221 Bewertungen
Eiermarkt 2
30938 Burgwedel
Tel: 05139 - 9 70 333 4
Web: www.hellmannundpaetsch.de
E-Mail:
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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
herzlichen Dank für Ihre Online-Anfrage. Ich hoffe, zu einer schnellen Klärung Ihres Falles beitragen zu können. Zur Lösung:

In der Regel hat der Wohnrechtsinhaber Kosten wie Gas, Wasser oder Strom genauso wie gewöhnliche Reparaturen zu tragen. Vor dem Hintergrund verstehe ich nicht, wieso Sie den Vater nicht, wenn er sich bockig verweigert, auf Zahlung dieser erheblichen Kosten in Anspruch nehmen. Darüber hinaus können Sie, in den Grenzen des Wohnrechts natürlich, mit dem Haus verfügen wie sie wollen (als Eigentümer). Sie brauchen Belästigungen und Querulantien nicht hinzunehmen!

Ich kann nur dringend abraten, eine Zwangsversteigerung zu provozieren. Sie können so viel Geld verlieren. Sie könnten Alternativ an Vermietung oder Veräußerung denken (eine freiwillige Veräußerung ist immer besser). Ggf. würden auch bauliche Veränderungen und Abschottungen Sinn machen. Sie als Eigentümer haben dies doch in der Hand!

Weiterhin sollten Sie ggf. Unterlassungsverfügungen gegen die Beeinträchtigungen Ihres Eigentums erwägen bzw. prüfen, ob bei Zweifeln an der Geschäftsfähigkeit des Vaters nicht eine Anregung beim zuständigen Amtsgericht bzgl. einer Pflegschaft angezeigt ist.

Es sind drastische Schritte erforderlich, aber sie sollten in Ihrem Interesse solche erwägen. Es muss wieder Ruhe einkehren und dann (ggf. nach baulichen Maßnahmen und finanziellen Schritten) vielleicht über einen Verkauf nachgedacht werden.

Für Rückfragen stehe ich natürlich im Rahmen der kostenlosen Nachfragemöglichkeit gerne zur Verfügung. Darüber hinaus ist eine weitere Vertretung sicherlich sinnvoll, um den exakten Sachverhalt zu besprechen und vernünftige Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Haben Sie aber bitte Verständnis, dass weitergehende Beratungen Zeit und auch ein angemessenes Honorar erfordern. Ist eine weitere Vertretung unter dieser Prämisse gewünscht, kontaktieren Sie mich einfach über die untenstehende E-Mail!

Mit freundlichen Grüßen
RA Hellmann



Burgwedel 2007
hellmann@lehmannundkruse.de
www.anwalt-hellmann.de


Die vorstehende, summarische Lösung ist beschränkt durch die von Ihnen gegebenen Informationen. Beachten Sie bitte, dass aufgrund der Beschränkung durch das Medium Internet eine abschließende rechtliche Würdigung regelmäßig nicht möglich ist. Außerdem können geringfügige Abweichungen des Sachverhalts völlig abweichende rechtliche Ergebnisse bedingen. Bitte beachten Sie, dass die hier aufgezeigte Kurzberatung die umfassende Beratung durch den Anwalt Ihres Vertrauens nicht zu ersetzen vermag!


Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

Nachfrage vom Fragesteller 26.02.2007 | 00:02

Sehr geehrter Hr. Hellmann,
mein Vater ist 72 Jahre und sturr er ist aber noch nicht verwirrt. Er hat die unterstützung meiner Schwester die einiges von ihm bekommt und auch gegen uns ist.
mit ihm kann man auf keinen Fall reden es würde alles noch schlimmer werden.Haben es schon öfters versucht.
Umbaumaßnahmen können wir leider nicht durchführen da uns das Geld und die Kraft nicht mehr reicht.
Gibt es nicht doch eine Lösung um das Haus zu verkaufen?
es kann auch nicht Vermietet werden da unsere Wohnung keinen seperaten Eingang hat.
Meine Frau will mit den Kindern weg da es nicht mehr zum aushalten ist.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.02.2007 | 17:19

Danke für Ihre Nachfrage, die ich gerne beantworten möchte. Natürlich können Sie als Eigentümer das Haus verkaufen. Vielleicht genügt schon die Drohung damit. Es ist natürlich zu fragen, ob eine derartiges Objekt verkäuflich oder vermietbar ist. Allerdings könnte ja ein potentieller Mieter oder Käufer bauliche Änderungen durchführen. Aufgrund des fortgeschrittenen Alters dürfte trotz des Wohnrechts ein Käufer aber Interesse haben. Sonst heißt es wohl: Geduld haben!

Ansonsten müssen Sie aber wegen der Kosten rechtliche Schritte ergreifen, weil Ihre Kostentragung beim Wohnrecht nicht vorgesehen ist.

Danke auch für die positive Bewertung!

Hochachtungsvoll

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