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Haus mit Grundschuld - wieviel habe ich geerbt?


| 13.10.2005 09:17 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



In 08/2004 verstarb meine Mutter. Da kein Testament vorhanden war, erbten die Nachkommen (der Ehemann, die Tochter und der Sohn - das bin ich - ) je ein Drittel. Mein Drittel war die Doppelhaushälfte neben meinen Eltern, in der ich seit über 30 Jahren mit meiner Familie wohne und wo ich jeden Monat Miete bezahlt habe.
Beim Notartermin in 01/2005 erfuhr ich erstmalig, dass mein Vater auf sich eine Grundschuld in Höhe von
€ 133.000,- auf dieses Haus hat eintragen lassen (zu Zeiten als meine Mutter noch lebte), welche er an seinen Neffen weitergeben hat um Schulden von etwa € 200.000,-- bei der Kreissparkasse abzudecken. Der Neffe hat noch weitere Schulden und betreibt einen nicht lukrativen Großhandel. Die Gefahr, dass ich für diese Schulden eines Tages herangezogen werden ist nicht unerheblich. Im Notarvertrag steht zwar, dass mein Vater für diese Schuld aufkomment falls sie zum Tragen kommt, da er aber 82 Jahre alt ist hat diese Zusage nur noch begrenzte Gültigkeit.
Frage 1: Zwar habe ich das Haus geerbt, aber kann man davon reden, dass ich ein Drittel geerbt habe, da ja das Haus mit
€ 133.000,-- belastet ist und somit weniger als ein Drittel der
Ermasse darstellt?
Frage 2: Habe ich eine rechtliche Möglichkeit, gegen diese Grundschuld vorzugehen?
MfG.

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Guten Morgen,

solange die Erbengemeinschaft noch nicht vollständig auseinandergesetzt ist, also alle Erben Ihren Anteil einvernehmlich erhalten haben, kann dies noch nachgeholt werden. Da für die Frage, ob Sie tatsächlich entsprechend Ihrem Erbanteil ein Drittel des Nachlasses erhalten haben, der Wert Ihres erhaltenen Nachlasses maßgeblich ist, haben Sie bislang nach Ihren Angaben noch kein Drittel erhalten: hierfür maßgeblich ist der Verkehrswert des Hauses abzüglich der Belastungen, also der Grundschuld.

Hier können Sie entsprechend nachverlangen. Sie sollten zunächst versuchen, die Grundschuld selbst zur Löschung zu bringen. Dies ist allerdings, eine wirksame Übertragung auf Ihren Neffen unterstellt, nur mit dessen Zustimmung möglich. Wenn dies nicht erreichbar ist, müßte eine Neuverteilung des Nachlasses erfolgen, da Sie bislang weniger als den Ihnen zustehenden Anteil erhalten haben.

Ich gehe davon aus, daß die Bestellung der Grundschuld noch vor dem Tode Ihrer Mutter erfolgt ist. In diesem Falle haben Sie selbst keine Möglichkeit, gegen die Grundschuld vorzugehen.

Ich hoffe, ich habe Ihnen weitergeholfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß
Rechtsanwalt und auch Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Straße 19
26603 Aurich
Tel. 04941 60 53 47
Fax 04941 60 53 48
e-mail: info@fachanwalt-aurich.de
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