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Haus mieten/Insolvenzverwalter

| 25.04.2020 20:31 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von


Guten Tag.
Ich habe Insolvenz gemeldet.
Fürs Haus habe ich ein Investor gefunden. Womit auch der Insolvenzverwalter einverstanden ist.
Nur als Mietvertrag soll ich nur den vorgeschlagenen Mietvertrag von Insoverwalter nehmen und nicht von Investor (obwohl Insolvenzverwalter den Mietvertrag von Investor noch nicht gesehen hat). Der Investor hat ganz normalen üblichen Mietvertrag, er ist schon ein Vermieter.
Der Mietvertrag von Insolvenzverwalter kostet stolze 680€!!!!
Nehmen wir das nicht, verkauft er das Haus an andere Leute die selbst einziehen wollen
Beide Interessenten bieten gleich viel, beides würde komplette Schulden decken.
Ich arbeite in dem Haus seit Jahrzehnten als anerkannte qualifizierte Tagesmutter und habe gutes Einkommen. Ich habe Verträge mit den Eltern und dem Jugendamt über Jahre. Das weiß alles der Insolvenzverwalter.
Müsste ich ausziehen wäre ich sofort Bankrott.
Darf der Insolvenzverwalter mich und Investor zwingen sein Mietvertrag zu nehmen?
Gibt es dazu irgendwelche Paragraphen?
Würde mir ein Anwalt helfen? Ich hatte schon 2 und keiner wollte was dagegen tun habe nur jedem fast 3000€ bezahlt.
Insolvenzverwalter wollte kompletten Verkauf bis 19.04 durchziehen.
Jetzt sagt er nichts neues. Und dass ich sein Mietvertrag nicht nehme.
Ich habe das alles auf Whatsapp.
Was ist nur los? Mir geht es schlecht damit.
Er wollte der Verkauf noch im Februar fertig machen und nun ist Mai.
Ich danke um voraus.

26.04.2020 | 11:41

Antwort

von


(20)
Heiliger Weg 8-10
44135 Dortmund
Tel: 0231-99766430
Web: http://www.dm-kanzlei.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Fragen beantworte ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts wie folgt:

Anhand der bislang geschilderten Sachverhalts ist für mich nicht nachvollziehbar, welches Interesse der Insolvenzverwalter an dem künftigen Mietvertrag zwischen Ihnen und dem Käufer hat. Dem Insolvenzverwalter kann es im Prinzip egal sein, wie der künftige Mietvertrag ausgestaltet ist, jedenfalls sofern Sie die künftige Miete aus Ihrem pfändungsfreien Vermögen bezahlen, wovon ich jetzt mal ausgehe.

Zudem vermute ich, dass der Insolvenzverwalter Ihre Tätigkeit als Tagesmutter gemäß § 35 Abs. 2 InsO aus der Insolvenzmasse freigegeben hat. Falls das zutrifft, dürfte ihn der künftige Mietvertrag ohehin nicht interessieren. Sofern der Insolvenzverwalter allerdings bislang keine Freigabe gemäß § 35 Abs. 2 InsO erteilt haben sollte und die Einnahmen und Ausgaben aus Ihrer Selbständigkeit damit zu Gunsten bzw. Lasten der Insolvenzmasse gehen, hat der Insolvenzverwalter hinsichtlich eines künftigen Mietvertrags im jedem Fall eine Mitsprachrecht und darauf hinzuwirken, dass ein für die Insolvenzmasse möglichst günstiger Mietvertrag abgeschlossen wird.

Was ist mit den 680 EUR gemeint? Will der Insolvenzverwalter, dass Sie oder der Investor das bezahlen? Gibt es hierzu eine Rechnung?

Verstehe ich das richtig, dass der Insolvenzverwalter den Verkauf davon abhängig macht, dass Sie seinen Mietvertragsentwurf nutzen und er die Kosten hierfür Ihnen oder dem Investor in Rechnung stellt? Falls dem so ist, wäre das rechtsmissbräuchlich. In diesem Fall könnte man evtl. sogar eine Abwahl des Insolvenzverwalters erwirken.

Ich kann Sie gerne in dieser Sache vertreten und würde hierbei sowohl mit dem Insolvenzverwalter und ggf. auch mit dem zuständigen Insolvenzgericht Kontakt aufnehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Meintz
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Insolvenzrecht




Rückfrage vom Fragesteller 26.04.2020 | 19:53

Sehr geehrter Herr Meintz. Herzlichen Dank für Ihren Antwort.
Abwahl von IV hat nichts geklappt. Ich habe versucht.
Und es ist sehr dringend weiß nicht ob Sie Zeit für mich morgen früh für den telefonischen Gespräch hätten?
Außerdem habe ich Angst ein Anwalt zu nehmen evt weil er mir wieder mein Konto sperrt.
Ja ich darf weiterhin als Tagesmutter arbeiten.
680€ möchte der Insolvenzverwalter für den von ihm vorgeschlagenen Mietvertrag.
Der Investor springt mir jeden Tag ab.
Mein Insolvenzverwalter hält ihn seit Dezember hin(((.
Der Insolvenzverwalter hat versprochen noch im Januar dann Februar dann März dann 19 April durchzuziehen.
Ich habe mittlerweile im März meine Verträge mit den Eltern und dem Jugendamt geschlossen.
Sollte ich jetzt doch ausziehen bin ich pleite.
Ich danke so sehr und wenn ich darf rufe ich Sie an?
MfG

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 27.04.2020 | 13:20

Wie besprochen.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Meintz
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Insolvenzrecht

Bewertung des Fragestellers 29.04.2020 | 06:34

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