Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Haus geschenkt bekommen aber im Vertrag einen Kaufpreis angegeben


15.02.2006 18:57 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum



Guten Abend
folgende Frage
Im Oktober 2004 Habe ich mit meiner Lebensgef.ein Haus (gekauft)
der alten Dame der es gehörte wollte es verschenken beim Notar haben wir einen Kaufpreis von 10.000 Euro angegeben gab auch keine Probleme damit war ja nur wegen der Grunderwerbssteuer usw
dann haben wir ein Schreiben gemacht das sie das Geld erhalten hat bar und gut wollte sie so im Mai 2005 bekam die alte Dame dann eine Berteuerin die wollte die Akten sehen usw alles in bester Ordnung
Nun seit etwa Oktober 2005 will sie eine Bankabhebung sehen wo ich das Geld abgehoben habe (braucht sie fürs Gericht angeblich ) was nun
Muss ich jetzt den Kaufpreis doch Bezahlen?
Die alte Dame hat wohnrecht auf Lebenszeit keine Miete usw war ihr Wunsch
sehr geehrter Ratsuchender,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich wie folgt nach Ihren Angaben beantworten möchte.

Sie fragen an, ob Sie diese im notariellen Vertrag ausgewiesenen EUR 10.000,00 bezahlen müssen.

Grundsätzlich hat der Käufer die Zahlung zu beweisen, was bei Barzahlungen recht schwierig sein dürfe, was es auch verständlich macht, warum die Betreuerin einen Beleg über Ihre Barabhebung erwartet.
Sollten Sie einen Beleg über den Empfang einer Zahlung in dieser Höhe durch die Verkäuferin haben, könnten Sie die diesbezügliche Zahlung selbstredend beweisen.

Ihr Pech stellt sich derart dar, dass bezüglich der Verkäuferin die Betreuung verfügt worden ist und die Betreuerin gegenüber dem Amtsgericht offenlegungs- und belegvorlegungspflichtig ist.
Da die Verkäuferin bedauerlicherweise unter Betreuung gestellt wurde, tun Sie sich mit einer derartigen Zeugin ebenfalls nicht ganz einfach.

Sollten Ihrer Beweislast nicht gerecht werden, werden Sie die EUR 10.000,00 zugunsten der Betreuten zahlen müssen.

Ich hoffe, Ihnen im Rahmen dieser Erstberatung, insbesondere auch im Zusammenhang Ihres Einsatzes weitergeholfen zu haben.

Ich darf Sie bitten, von der einmaligen Rückfrage Gebrauch zu machen, um Missverständnisse bzw. Ergänzungen noch vornehmen zu können.


Mit freundlichen Grüßen
Bernd Zahn
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 16.02.2006 | 15:00

Hallo Danke erst mal für die Antwort ein Schreiben mit der Unterschrift über den erhalt des Geldes hat die alte Dame gemacht desweiteren habe ich von der Betreuerin noch keinerlei
anweisung gesehen das sie diese Sachen anforden darf oder ist dieses nicht nötig
gäbe es eine möglichkeit diese sache zu umgehen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.02.2006 | 16:57

Sehr geehrter Herr Fragesteller,

mit der Quittung der alten Dame müssten Sie auch gegenüber der
Betreunerin sowie dem Gericht genügend Beweis in der Hand haben,
die Zahlung zu begründen.
Dies schon deswegen, dass Sie vermutlich nicht einmal steuerlich
verpflichtet sein werden, Kontoauszuüge zwingend aufheben und
archivieren zu müssen.

Wichtig ist natürlich in diesem Zusammenhang, dass die Dame zum
Zeitpunkt der Ausstellung der Quittung noch nicht unter Betreuung stand, denn ansonsten könnte die Betreuerin vermut-lich die Ausstellung der Quittung und damit Ihres Beweisstückes angehen.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Zahn
Rechtsanwalt
Ausstellung

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER