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Haus gehört meiner Freundin; Sorgerecht

| 11.07.2015 01:52 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwältin Brigitte Draudt


Vor 4 Jahren (2011) bin ich(jetzt 37) mit meiner Freundin(jetzt35) zusammen gekommen und prompt wurde sie schwanger.
Zu der Zeit lebten wir weit auseinander. Ich in Freiburg sie in Münchener nähe. Da wir beschlossen das Kind zu behalten zog ich kurz darauf in ihre Stadt und wir mieteten eine Wohnung. Wir beantragten das gemeinsame Sorgerecht und auch dass das Kind meinen Nachnamen trägt.
Ab der Geburt unterer Tochter 2012, wurden wir beide arbeitslos (sie befreit wegen Kind ich arbeitssuchend gemeldet). Dieser Umstand unteranderem führte zu vielen Streitigkeiten mit ihren Eltern (auch in nähe München wohnhaft), da sie uns unbedingt ein Haus in ihrer nähe kaufen wollten (um uns an sich zu binden), aber Angst hatten das wir das Haus nicht halten könnten wegen unserer arbeitslosigkeit.
Als unsere Tochter 8 Monate alt war konnte ich meine Freundin (mit der ich auch oft gestritten habe) überzeugen aus Münchener Nähe wegzuziehen damit wir Ruhe vor ihren Eltern haben die sich überall einmischen wollten. Wir zogen in die Nähe von Pforzheim wo wir zusammen eine Wohnung mieteten und wo wir ins ALG 2 gerutscht sind. Es folgten ein paar Bewerbungskurse und ein 2 Monatiger Job. Dann kümmerte ich mich weiter ums Kind.
Kurz darauf wurde meine Freundin wieder von mir schwanger. Und 2014 kam unsere zweite Tochter zur Welt. Wir beantragten wieder das gemeinsame Sorgerecht und auch das dieses Kind meinen Nachnamen trägt. In der Zeit verlobte ich mich mit meiner Freundin un unser erstes Kind geht nun hier in den kindergarten. Auch das Verhältnis zu den Eltern meiner Freundin wurde etwas besser. Sie belog sie nun dass ich jetzt Arbeit hätte. Sie sind dann drüber hinweggekommen das wir weggezogen sind und sind auch bereit "uns" ein Haus auch hier zu kaufen. Wir haben uns auch schon eins ausgesucht und zwar in Fridingen bei Tuttlingen (Bodensee nähe).

Nun das Problem:
Der Vater will das nur sie im Grundbuch steht. Das heisst im Falle einer Trennung setzt sie mich einfach vor die Tür und Sie und die Kinder bleiben natürlich im Haus.

Nun habe ich durchs Zufall herausgefunden das meine Freundin nicht gerade loyal zu mir ist. Ich vermute sie ist nur wegen den gemeinsamen Kindern mit mir zusammen. Da sie Angst hat das bei Trennung ich das alleinige Sorgerecht bekommen könnte. (erstens weil ich mich auch um die Kinder kümmer da ich auch zuhause bin, und zweites weil sie geistig nicht ganz auf normal level ist... sie ist schon z.b. nach Streitereien mit mir (wo bei ich immer ganz ruhig war) schon drei mal im Bad mit nem Messer im Badezimmer gesessen mit der Androhung sich das Leben zu nehmen... zu dem war sie in der Sonderschule und ich habe Mittlere Reife) Dennoch leben wir weiter zusammen da auch ich Angst habe die Kinder zu verlieren und auch den Kinder die Mutter zu nehmen.

Nun weiss ich nicht was ich machen soll. Bei einer Trennung habe ich hier in der gemeinsamen Wohnung bessere Chancen auf das Sorgerecht als wenn ich in ihr Haus ziehe.
Falls wir in in Haus einziehen; Wie kann ich mich da absicher? Was würden sie mir raten?
Soll ich ein lebenlanges Wohnrecht Fordern? oder darauf bestehen im Grundbuch mit zu stehen? Oder erst garnicht hier wegziehen?

Sehr geehrter Fragesteller,
Wenn es zu einer Trennung kommt, so verbleibt es grundsätzlich bei dem gemeinsamen Sorgerecht. Einem Elternteil wird das Sorgerecht nur in sehr seltenen extremen Fällen entzogen. Hierfür sehe ich in Ihrem Fall jedoch keine Anhaltspunkte. Nötig wäre hierfür zunächst ohnehin ein entsprechender Antrag bei Gericht. Wenn den keiner stellt, bleibt es bei der abgegebenen Sorgerechtserklärung.
Die Wohnsituation spielt bei einer Sorgerechtsentscheidung keine Rolle.
Ob die Eltern Ihrer Freundin bereit sind , auch Ihnen das Haus zu schenken oder ein Wohnrecht durch Ihre Freundin eingeräumt wird, müssen Sie mit diesen klären. Auswirkungen wie gesagt auf die Sorgerechtserklärung hat das nicht.


Mit freundlichen Grüßen
Draudt
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 11.07.2015 | 13:30

Vielen Dank für ihre Antwort.
Ich habe mich wohl nicht richtig ausgedrückt, sorry. Was ich meinte war weniger das Sorgerecht als mehr das Aufenthaltsbestimmungsrecht.

Wenn ich mit unseren Kindern in ihr Haus ziehen, ist in falle der Trennung der Fall klar: Die Kinder dürfen bei der Mutter in ihrem Haus bleiben, sie wird das Aufenthaltsbestimmungsrecht bekommen da der Lebensmittelpunkt der Kinder das Haus der Mutter ist. Ich müsste ausziehen.

Ganz anders sieht es aus wenn wir in einer gemeinsamen Wohnung leben. Wo sowohl Mutter wie Vater den gleichen Anspruch auf die Wohnung haben. Da würden die Chancen vor Gericht ja 50 zu 50 stehen wer in der Wohnung verbleiben kann und somit bei wem die Kinder bleiben dürfen.

Also bitte nochmal antworten.
Und nochwas, falls mich ihr Vater doch mit eintragen sollte ins Grundbuch oder mir ein lebenslanges Wohnrecht einräumen sollte, hat er später das recht es mir wieder zu entziehen wenn ihm danach ist? Welche möglichkeiten hätte er?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 13.07.2015 | 12:06

Sehr geehrter Fragesteller,

bitte haben Sie Verständnis dafür, dass dies eine komplett neue Frage darstellt, die von der ursprünglichen Fragestellung abweicht. Auch haben Sie noch zwei weitere zusätzliche Fragen gestellt.
Sie müssten daher eine neue Frage stellen, keine Nachfrage.

Mit freundlichen Grüßen
Draudt
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 13.07.2015 | 13:20

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"40 euro für Nicht bezahlt. Nachfrage unbeantwortet... obwohl Nachfragebei Misverständnis ja zulässig sein soll. Ist ja nicht so das ich etwas zum ganz neuen Thema wissen wollte. Naja da gehe ich lieber persönlich zu nem Anwalt. Da zahle ich auch nicht mehr wie 40 Euro.
Absolut nicht empfehlenswert!"
Stellungnahme vom Anwalt:
Die Frage wurde beantwortet,
bei der Nachfrage wurde eine neue Frage gestellt, angebliches Missverständnis sowie zwei neue Fragen zusätzlich gestellt. Nun soll eine schlechte Bewertung darüber hinweghelfen.
FRAGESTELLER 13.07.2015 1,2/5,0