Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Haus erben, Erbgemeinschaft und Wohnrecht

| 12.10.2014 18:33 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Zusammenfassung: Wohnrecht für Freundin und Ehefrau

Der Vater wohnt im früheren Familienhaus (welches ihm voll gehört), ist aber geschieden und hat eine neue jüngere Partnerin, aber nicht verheiratet. Es gibt drei Kinder als leibliche Kinder des Vaters.
Der Vater hat angedeutet, das er seiner neuen Partnerin uneingeschränktes Wohnrecht im ehemaligen Familienhaus einräumen möchte, das im Vorzug eines Geldausgleiches für die Partnerin.
Welche Möglichkeiten haben die Erben, sich gegen ein Wohnrecht durchzusetzen? Wenn ein Wohnrecht im Testament des Vaters festgeschrieben würde, können die Erben das anfechten oder ist dann die einzige Lösung das Erbe auszuschlagen?
Kann der Vater die Erben im Testament teilweise oder völlig enterben? Wie ist die Situation, wenn der Vater die neue Partnerin heiratet oder eine Lebensgemeinschaft eintragen lässt?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Falls Ihr Vater seine Lebenspartnerin bzw. Ehefrau eine lebenslängliches Wohnrecht in dem Haus einräumt, so ist dies auch von den Kindern zu beachten. Wenn die leiblichen Kinder testamentarisch als Erben eingesetzt wurden, können die Kinder eventuell die Erbschaft ausschlagen und den Pflichtteil verlangen. Ob eine Ausschlagung Sinn macht, kann erst bei Prüfung des Testaments und der Höhe des Nachlasses erfolgen. Eine Anfechtung der Einräumung des Wohnrechtes wird nicht erfolgversprechend sein, da Ihr Vater grundsätzlich testamentarische Verfügungen nach seinem Willen treffen kann.

Wenn die Lebensgefährtin nunmehr Ehefrau oder Lebenspartnerin (eingetragen) wird hat Sie zudem ein eigenes gesetzliches Erbrecht und ggfs. einen Zugewinnausgleich.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 12.10.2014 | 20:57

Vielen Dank. Sie sagen "können die Kinder eventuell die Erbschaft ausschlagen". Wonach richtet sich das "eventuell"?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.10.2014 | 22:03

Ausschlagen können Sie immer!! Es ist jedoch sinnvoll zu prüfen, ob eine Ausschlagung wirklich in Betracht kommt und ob Sie dadurch nicht auch Ihre Ansprüche auf einen Pflichtteil verlieren.

Bewertung des Fragestellers 12.10.2014 | 22:11

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Gute Antwort, hilfreich und ausreichend in Anbetracht meiner angebotenen Verguetung."
Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 12.10.2014 4,4/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 70197 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Vielen Dank für die ausführliche Antwort, die uns (nach der Rückfrage zum Verständnis) sehr geholfen hat. Wir empfehlen Herrn Dr. Maritzen gern weiter. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antwort kam sehr schnell. In meinem Fall bin ich aber zu dem Schluss gekommen einen Fachanwalt vor Ort aufzusuchen. Es ist ein Grenzfall und jedes Detail ist sehr wichtig. Dies kann online nicht zufriedenstellend beantwortet ... ...
FRAGESTELLER