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Haus an Kind übertragen


11.04.2005 09:03 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Guten Tag

Meine Mutter hat von ihrer Mutter ein Haus vor 5 Jahren überschrieben bekommen.Im Vertag ist beinhaltet, das meine Oma ein lebenslanges Wohnrecht hat.Meine Oma hat bisher noch mit meinen Opa und meinen Bruder in den Haus gelebt.Ich kam nur gelegentlichin dieses Hau zurück, weil ich meine Arbeisstelle in München habe.Jetzt ist mein Opa gestorben und es ist noch nicht klar, was meine Oma macht,ob sie auszieht oder Ihre Wohnung vermietet, oder, oder....
Meine Frage ist, meine Mutter möchte mir das Haus zukommen lassen,da sie nicht mehr in dem Haus wohnt wir wissen nur nicht wie, denn wenn ich das Haus dann habe ist da ja auch noch mein Bruder der bestimmt auch irgendwelche Ansprüche hat.Wie kann man mir das Haus geben, ohne das hohe Kosten anfallen und mein Bruder nichts von den Haus bekommt.Mein Bruder kümmert sich nicht um das Haus bzw die Pflichten,wie Müll,Sauberhalten, Kontrollen der Heizunganlage usw.
Also was sollen wir machen, soll ich meiner Mutter das Haus abkaufen, oder soll sie es mir überschreiben. Das wichtigste ist, das mein Bruder nichts bekommen soll.


Vielen Dank im Vorraus, schönen Tag noch

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Zunächst einmal gilt: Ihre Mutter kann mit ihrem Haus machen, was sie möchte. Sie kann es daher auch Ihnen allein verschenken oder verkaufen, ohne dass Ihr Bruder mit juristischen Mitteln dagegen vorgehen kann. Zu bedenken ist allerdings, dass Ihr Bruder im Fall des Todes Ihrer Mutter einen Anspruch darauf hat, den so genannten "Pflichtteil" zu bekommen. Der Pflichtteil beträgt die Hälfte des gesetzlichen Erbteils. Wenn Ihnen Ihre Mutter das Haus nun schenkt oder für einen geringen Betrag (also unter Wert) verkauft und innerhalb von zehn Jahren nach der Überschreibung des Hauses an Sie verstirbt, dann kann Ihr Bruder verlangen, dass der Wert des Hauses dem Nachlass Ihrer Mutter hinzugerechnet und sein Pflichtteil nach diesem höherwertigen Nachlass berechnet wird (§ 2325 Abs. 1 und 3 BGB). Wenn Ihnen Ihre Mutter das Haus ordnungsgemäß zu einem korrekten Preis verkauft, dann kann Ihr Bruder dieses Recht auf eine Erhöhung des Nachlasswertes nicht geltend machen und geht auch nach dem Tod Ihrer Mutter leer aus.

Eine wirklich abschließende Erklärung, welche Vorgehensweise für Sie sinnvoller ist, kann an dieser Stelle jedoch nicht erfolgen. Sie sollten sich unbedingt von dem Notar, den Sie für den Vertragsabschluss ohnehin aufsuchen müssen, eingehend beraten lassen.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft jedenfalls zu mehr Klarheit verholfen zu haben. Für Rückfragen stehe ich selbstverständlich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Jana Laurentius
(Rechtsanwältin)
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