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Haus Verkauf fällt Spekulationssteuer an ??

01.02.2008 17:41 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,
wir besitzen eine Doppelhaushälfte die wir verkaufen möchten..
Die besagte Doppelhaushälfte haben wir im Mai 2001 geerbt..
Meine Schwiegermutter hatte diese im Jahre 1998 gebaut,Bauakte etc. vorhanden..
Wie gesagt das Baujahr beträgt 1998 durch den Erbfall ist sie in unserem Besitz seit Mai 2001..
Bisher hatten wir sie vermietet und seit März 2007 selbst bewohnt..zur der Zeit bestand noch Gewerbe,was wir jedoch aufgaben und nun wird es uns alles insgesamt zu groß..vermieten möchten wir nicht mehr,sondern das Haus verkaufen und von dem Geld ein kleines Einfamilienhaus kaufen..
Das Finanzamt hat damals für die Erbschaftssteuer im Jahre 2001 das ganze niedrig angesetzt mit in Euro gerechnet 123 000,-..
Das Haus ist ausgestattet mit 2 Wohnungen und einer Einliegerwohnung-Gesamt Wohnfläche ca.190 qm.Grundstück etwa 550 qm.2 Carports und 1 Stellplatz..Wir möchten einen Makler nehmen für den Verkauf dieser hat den Wert bei ca. 230 000,- angesetzt..Nun die Fragen:
Zählt die Spekulationsfrist ab 1998 wo die Mutter das Haus baute oder ab 2001 wo es in unseren Besitz überging?
Wenn wir dieses Jahr noch einen Käufer finden würden,wäre dann Spekulationssteuer fällig?
Falls ja,wird diese Steuer aus dem Bescheid für die Erbschaftssteuer von 2001 berechnet?
Denn da war sie nur mit 123 000,- wie gesagt angesetzt und bei dem wahrscheinlichen Verkaufspreis müßte man dann wirklich 100 000,- überschuss versteuern? Oder rechnet das Finanzamt einen anderen Wert um den Gewinn zu errechnen?
Nehmen wir einen Verkaufspreis von 220 000,- Endpreis an,wie hoch wäre davon die Steuer?
Vielen dank für die Antwort schon im vorraus !!

Sehr geehrter Fragesteller,

im Rahmen einer Erstberatung beantworte ich Ihre Fragen unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt:
Ich gehe davon aus, dass das Haus zum Privatvermögen und zu keinem Betriebsvermögen gehört. Die Spekulationsfrist beginnt mit der Anschaffung, also hier mit dem Erwerb des unbebauten Grundstückes durch Ihre Schwiegermutter. Wann dieser Erwerb war, teilen Sie leider nicht mit. Die Erbschaft spielt keine Rolle.

Eine Steuerpflicht würde sich durch die Veräusserung dann ergeben, wenn ein privates Veräusserungsgeschäft vorliegt.Die Veräusserungsfrist zwischen Anschaffung und Veräusserung muss für Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 10 Jahre (§ 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG)betragen. Es kommt hier auf die Anschaffung durch Ihre Schwiegermutter an (s.o.).

Die eventuell anfallende Steuer berechnet sich aufgrund des Unterschiedes zwischen Veräußerungs- und Anschaffungs/Herstellungspreis, vermindert um die Werbungskosten
sowie erhöht um die bislang geltend gemachte Abschreibung (Afa).

Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zu Verfügung oder auch im Rahmen einer Mandatserteilung; am besten per mail: info@kanzlei-hermes.com.


Mit besten Grüßen

RA Hermes
Fachanwalt für Steuerrecht


www.kanzlei-hermes.com
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