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Haus Umbau - Schadenersatz nach mündlicher Zusage

02.07.2015 21:01 |
Preis: ***,00 € |

Nachbarschaftsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger


Worum geht es: Wir brauchen mehr Platz und wollten unser Haus aufstocken.

Unser Nachbar und Onkel sagte zu uns: Er habe nichts gegen diese Aufstockung, solange er selbst nicht auch mitmachen muss. (Wir wohnen in einer Doppelhaus Hälfte und ihm gehört die andere Haushälfte, dessen Dach leicht über das unsere reicht)
Nachdem er dies bereits einmal mündlich zu uns sagte, ließen wir einen Plan zeichnen und uns von der Bank ein Darlehen bereitstellen.
Jetzt, da dies erledigt ist, möchte unser Onkel/Nachbar doch nicht unterschreiben und ist plötzlich aus irgendwelchen Haarstreubenden Gründen gegen diese Aufstockung.
Problem ist nun folgendes.
Das Darlehen benötigen wir nun nicht mehr, was ca 7500Euro Vorfälligkeitsentschädigung mit sich bringt. Die Baupläne sind nun ebenfalls hinfällig, was zusätzlich mit ca 5000Euro zu Buche schlägt.

Gibt es eine gute Chance auf Schadenersatz?
Diese mündliche Zusage hat uns nun 12500Euro gekostet und das kann's ja wohl nicht sein...

MfG
BK

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Zuerst ist tatsächlicher Hinsicht fraglich, ob Sie die Zusage beweisen können.

Selbst wenn, dürfte diese kaum bindend sein, da die Zuordnungen in der Regel vorschreiben, dass die Nachbarn nach Bauantrag anzuhören sind.

Wenn also eine verbindliche Zusage nicht gegeben ist, bleibt ur die Frage, ob Sie aus einem anderen Grund vertrauen dürften, eine Zustimmung zu erhalten. Dies dürfte aber daran scheitern, dass die Pläne und die endgültige Ausgestaltung nicht vorlägen.

Daher muss man derzeit von einem erheblichen Prozessrisiko ausgehen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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