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Haus Kaufvertrag

| 15.07.2018 16:54 |
Preis: 60,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


18:49
Nach dem Inhalt des geschlossenen Maklervertrages sind der Verkäufer und der Käufer verpflichtet, an den Vermittler jeweils eine Vermittlungspro- vision in Höhe von 3,57 % aus dem Kaufpreis inkl. Mehrwertsteuer zu ent- richten.
Die Vermittlungsprovisionen sind mit Abschluss dieses Kaufvertrages ver- dient und gemäß der mit dem Vermittler getroffenen Vereinbarung zur Zah- lung fällig.

Das steht so im Kaufvertrag: habe ich irgendwelche Nachteile zu erwarten z.B Erhöhung des Kaufvertragswertes und Erhöhung der Grunderwerbsteuer, höherer Notar Gebühr.

Vielen Dank vorab
15.07.2018 | 17:37

Antwort

von


(190)
Industriering Ost 66
47906 Kempen
Tel: 02152/8943380
Web: http://www.hauser-rechtsanwaelte.com
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Auf die Grunderwerbssteuer, Notarkosten oder Kaufvertragswert hat die zu zahlende Maklerprovision keinen Einfluß.

Die Maklerprovision ist insbesondere keine Gegenleistung i.S.d. Grunderwebssteuergesetzes.
Die Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer ist nach § 8 GrEStG der "Wert der Gegenleistung". Die zu entrichtende Grunderwerbsteuer erhöht weder die Gegenleistung noch wird sie von ihr abgezogen (§ 9 Absatz 3 GrEStG).
Die Gegenleistung (§ 9 GrEStG) ist entweder
der Kaufpreis des Grundstücks,
bei einem Tauschvertrag die Tauschleistung des Erwerbers der Immobilie oder
das Meistgebot in einem Zwangsversteigerungsverfahren.
Die Gegenleistung umfasst auch zusätzliche Leistungen,
die der Grundstückserwerber anlässlich der Übereignung des Grundstücks dem Veräußerer z. B. über den Kaufpreis hinaus gewährt,
die der Erwerber Dritten gewährt, damit diese auf ein Vorkaufsrecht verzichten oder
die ein Dritter dem Grundstücksveräußerer gewährt, damit dieser dem Grundstückserwerber das Eigentum überlässt.

Sämtliche Notargebühren sind im Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) für jeden einzelnen Punkt genau festgelegt und richten sich nach der Höhe des Kaufpreises Auch hier hat deswegen die Maklerprovision keinen Einfluss auf die Kosten.

Für den Kaufvertragswert sind diese auch uninteressant.

Sie haben keine Nachteile zu befürchten.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Hauser, LL.M.
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Ralf Hauser, LL.M.
Fachanwalt für Verkehrsrecht, Fachanwalt für Arbeitsrecht

Nachfrage vom Fragesteller 15.07.2018 | 18:02

Vielen Dank also ist das nicht richtig?

https://www.google.de/amp/s/amp.tagesspiegel.de/wirtschaft/immobilien/immobilienkauf-vorsicht-bei-der-maklerklausel/9515590.html

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.07.2018 | 18:49

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie haben geschrieben „ Nach dem Inhalt des geschlossenen Maklervertrages...."
Der Link hat eine Maklerklausel im notariellen Kaufvertrag zum Gegenstand. Sollte sich entgegen Ihren Angaben bzw. meinem Verdtändnis die Klausel im Kaufvertrag befinden, sollten Sie diese rausnehmen lassen und in einem Maklervertrag regeln. Diese ist unnötig im Kaufvertrag.

Wenn nur die Fälligkeit im Kaufvertrag geregelt ist, ist dies unschädlich. Diese kann aber auch im Maklervertrag geregelt werden. Eine Regelung im Kaufvertrag ist ebenfalls nicht notwendig.

Beste Grüße
Ralf Hauser, LL.M.
Rechtsanwalt.

Ergänzung vom Anwalt 15.07.2018 | 19:10

Noch folgende Ergänzung: wenn der Käufer an Sie die anteilige Maklerprovision zahlen muss, dann müsse dies zwingend in den Kaufvertrag und würde dann auch die Kosten erhöhen. Bei Zahlung an den Vermittler nicht.

Ich hoffe, es jetzt verständlich erklärt zu haben..

Beste Grüße
Ralf Hauser, LL.M.
Rechtsanwalt


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Bewertung des Fragestellers 15.07.2018 | 19:31

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 15.07.2018
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Vielen Dank sehr ausführlich und die Nachfrage beantwortet und erläutert.


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