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Hauptwohnsitz Österreich

| 14.04.2020 12:43 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


09:33

Ich arbeite und wohne in Österreich. Meine Verlobte arbeitet und wohnt in Deutschland. Wir möchten spätestens nächstes Jahr heiraten und ich möchte dann einen weiteren Wohnsitz - an ihrer Wohnadresse - anmelden. An diesem würde ich mich nur gür die Dauer meiner Besuche aufhalten - wohnen und arbeiten würde ich weiterhin in Österreich. Meine Besuche erfolgen zwar unregelmäßig, jedoch würde ich mich 1-2 Mal im Monat für mindestens 3-6 Tage in Deutschland aufhalten.

Darf ich einen (Zweit-)Wohnsitz in Deutschland anmelden, obwohl ich hauptsächlich in Österreich wohne und arbeite?

Was müsste ich gegebenenfalls dabei beachten?

Herzlichen Dank im Voraus

14.04.2020 | 13:35

Antwort

von


(297)
Freiheitsweg 23
13407 Berlin
Tel: 03080571275
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Innerhalb der EU herrscht grundsätzlich Freizügigkeit. Daher kann auch ein Österreicher einen Zweitwohnsitz in Deutschland anmelden. Das gilt auch dann, wenn Sie den 1. Wohnsitz in Österreich behalten. Sie brauchen für die Anmeldung eine Bestätigung des Wohnungsgebers, dass Sie die Wohnung während der Deutschlandaufenthalte als Wohnsitz nutzen. Der Wohnungsgeber wäre in diesem Fall Ihre Verlobte, die bereits an Ihrem Zweitwohnsitz angemeldet ist.

Einzelne Bundesländer berechnen eine Zweitwohnungssteuer. Dies ist leider nicht in ganz Deutschland einheitlich geregelt. Hier müssten Sie beim Finanzamt am Wohnort des 2. Wohnsitzes nachfragen, ob und in welcher Höhe diese zu zahlen ist.

Die Antwort steht unter dem Vorbehalt, dass es zu dem Zeitpunkt, zu dem der Zweitwohnsitz angemeldet werden soll, keine Einschränkung wegen des Coronavirus geben wird, die der Anmeldung entgegensteht. Die Beschränkungen wegen der Pandemie ändern sich so schnell, dass hier keine Vorhersage für das nächste Jahr möglich ist.
Ohne Einschränkung durch das Coronavirus ist die Anmeldung jedoch unproblematisch.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Bernhard Müller

Rückfrage vom Fragesteller 21.04.2020 | 09:16

Herzlichen Dank für die äußerst schnelle - und kompetente Antwort.

Laut Internet muss ich bei „der Ausländerbehörde" nachweisen, dass ich meinen Lebensunterhalt bestreiten kann - ohne Deutschland „auf der Tasche zu liegen". Außerdem müsste/würde ich so an eine Freizügigkeitsbescheinigung kommen.

Ich habe nun bereits einen Wohnsitz in Deutschland angemeldet. An wen muss ich mich nun wenden, um mittels Dienstvertrag, Gehaltszettel und so weiter, nachweisen zu können, dass ich sozialversichert bin und keine Sozialleistungen beziehen werde müssen, um die Freizügigkeitsbescheinigung zu erhalten?

Besten Dank im Voraus!

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 21.04.2020 | 09:33

Sehr geehrter Fragesteller,

da haben Sie einen veralteten Internetbeitrag erwischt. Die Freizügigkeitsbescheinigung wurde zum 29.01.2013 abgeschafft.

Wenn Sie sich über die Geschichte der Freizügigkeitsbescheinigung informieren wollen, empfehle ich diesen Link.

https://de.wikipedia.org/wiki/Freiz%C3%BCgigkeitsbescheinigung_(Deutschland)

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 16.04.2020 | 05:31

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