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Hauptverfahren eröffnet auf Antrag der StA

03.07.2011 21:32 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Damen und Herren,

Vor weg ich bin seit dem 15.12.2008 auf bewährung dies eigentlich auch bis dato straffrei jedoch habe ich bemerkt das man mir sofort alles anhängen will so führte bereits eine nicht bazhalte rechnung zur anzeige wegen betrug anstelle wie sonst üblich zu Mahnung.

Was ich mir jedoch zu schulden kommen lassen habe ist das ich ca 3-4 Monate in unregelmäßigen Kontakt zu meiner Bewährungshelferin stand bzw nicht zu den Terminen erschienen bin.
dies lag daran das ich mich von meiner exfreundin getrennt hatte und vor ihr vor die türe gesetzt wurde. Ich hatte keinerlei Kontaktdaten mehr.
Jedoch hat meine exfreundin wohl regelmäßig kontakt gehabt und ihr gesagt das ich inzwischen umgezogen bin.
Mitlerweile habe ich an meinem neuen Wohnort einen neuen Bewhrungshelfer und stehe in regelmäßigem Kontakt zu ihm.

jetzt zu meinem Problem am freitag den 01.07.2011 erhielt ich eine ladung zu gericht an 14.07.2011, der Ladung lag ein Beschluss vom AG bei das auf Antrag der Staatsanwaltschaft das Hauptverfahren eröffnet wird.
Es ist ein Az aus dem Jugendstrafrecht wie auch eins aus dem erwachsenen strafrecht enthalten, ich weise darauf hin das ich diesen Monat 24 Jahre alt werde und sämtliche jugendstrafen bereits verhandelt wurden.

Die eigentliche Ladung wurde am 02.05 versendet da ich jedoch umgezogen war (ich hatte mich umgemeldet) und das Gericht die Ladung an meine alte Adresse schickte kam der Brief erst am 01.07 bei mir an.
Jedoch bekahm ich bis heute zu der Ladung keine anklageschrift.

ich bekam dieses Jahr eine einzige Anklageschrift dazu hatte ich stellung genommen bund beweise erbracht weshalb die anklage fallen gelassen wurde.

also wie gesagt ich bekam vorab zu der Ladung keine Anklageschrift und habe nur noch 9 Tage zeit mir einen Rechtsanwalt zu suchen und ihn mit der vertretung zu beauftragen, jedoch dauert es meiner erfahrung nach alleine schon länger sich die akte zu ziehen.
ausserdem habe ich so auch keine möglichkeit mich auf den gerichtstermin vorzubereiten.

Also gibt es einen weg das ich die vertagung des Termins beantragen kann bzw gibt es keine frist die besagt bis wann vor dem eigentlichen Termn ich die Ladung zugestellt bekommen muss.

Ausserdem wie kann es sein das ich keine Anklageschrift erhalten habe und gibt es eine möglichkeit diese noch zu erhalten damit ich mich auf den Termin vorbereiten kann

Also im Großen und ganzen wie gewinne ich zeit um mich ausreichend vorzubereiten und vor allem nicht ohne verteidiger da zu stehen?

vielen dank im vorraus.




03.07.2011 | 21:49

Antwort

von


(203)
Hagenauer Str. 30
42107 Wuppertal
Tel: 0202/87046-0
Web: http://www.krant-multhaup.de
E-Mail:

Sehr geehrte Ratsuchende,

gerne beantworte ich Ihre Frage, unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes, wie folgt.

Grundsätzlich kann versucht werden, unter Bezug auf die nicht zugestellte Anklageschrift und die erforderliche Vorbereitung eine Terminsverlegung zu erreichen. Problematisch ist hierbei allerdings, dass wohlmöglich die Zustellung an Ihre alte Adresse erfolgte und insoweit eine Zustellungsurkunde in der Akte befindlich ist. Insoweit sollte ein Verlegungsantrag jedenfalls über einen Verteidiger erfolgen, zumal dieser ggf. weitere Argumente für eine Verlegung anbringen kann.

Bei bereits zugelassener Anklage wird die Akte nach hiesiger Erfahrung übrigens bisweilen binnen weniger Tage versandt, da auch das Gericht keine Lust hat, aufgrund nicht gewährter Akteneinsicht ggf. Aussetzungsanträge der Verteidigung zu riskieren.

Die Ladungsfrist zur Hauptverhandlung beträgt mind. eine Woche (§ 217 Abs. 1 StPO ). Diese Frist ist bei Ihnen gewahrt.

Es ist Ihnen aufgrund der geschilderten Sachlage dringend zu raten, sich kurzfristig eines Verteidigers zu versichern, damit dieser ggf. eine Neuterminierung erreichen kann. Hierzu können Sie sich auch gerne an meine Kanzlei wenden, bei Interesse bitte zunächst per E-Mail an ra.wandt@strafzettel.de. EIn Akteneinsichtsgesuch könnte morgen unproblematisch gestellt werden.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben und stehe im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion gerne für Ergänzungen sowie bei Bedarf auch gerne für Ihre Verteidigung im Rahmen einer Mandatserteilung zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Marc N. Wandt
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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