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Hauptunternehmer zahlt nicht die Rechnung an Sububternehmer

15.04.2021 11:13 |
Preis: 49,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich war Selbstständig als Sububternehmer für eine Firma tätig (Bewachung) Nach Kündigung seitens des Kunden, hat dieser meine Rechnungen nicht bezahlt. An das Telefon geht er bei mir nicht ran und per Email antwortet er auch nicht. Gegen den gerichtlichen Mahnbescheid hat er Einspruch eingelegt. Im Vertrag steht " die Rechnung muss eine Namentliche Aufstellung des Personals und des Dienstobjektes mit Einsatzzeiten ausweisen. Dies muss mit dem Wachbuch übereinstimmen. Der Rechnungsbetrag wird nur bei vertragsgerechter Abrechnung fällig. Rechnungen müssen spätestens am 4. Des Monats bei dem Kunden eingehen.
Frage: Kann der Kunde einfach nicht bezahlen und sich stumm stellen wenn diese Namentliche Auflistung fehlerhaft ist? Oder muss er das ganze zu Sprache bringen? Darf man die Auflistung nachträglich ändern? Die Rechnungsstellung war am 01.02.21 . Wann Wird dann der Rechnungsbetrag fällig falls es möglich ist. Der Kunde scheint sich sehr sicher zu sein das er im Recht ist, da er nichts antwortet und Einspruch bei dem Bescheid eingelegt hat, verfällt mein Anspruch auf den Rechnungsbetrag etwa weil ich möglicherweise einen Fehler bei der Auflistung hatte und der 4. Des Monats nun 2 Monate zurückliegt?

Vielen Dank
15.04.2021 | 13:08

Antwort

von


(1950)
Brandsweg 20
26131 Oldenburg
Tel: 0441-7779786
Web: http://www.jan-wilking.de
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Rechnung ist nach Ihrer Schilderung fristgerecht beim Kunden eingegangen. Eine fehlerhafte Auflistung würde nur die Fälligkeit verhindern, aber den Kunden nicht komplett von seiner Zahlungspflicht befreien. Ihr Zahlungsanspruch ist also nicht verfallen. Der Kunde war aber auch nicht verpflichtet, Sie auf Versäumnisse bezüglich der Fälligkeit aufmerksam zu machen.

Sie sollten daher umgehend eine korrekte Auflistung nachreichen, um die Fälligkeit zu begründen. Wenn Sie das Mahnverfahren jetzt weiter betreiben bzw. in das Klageverfahren übergehen, könnte der Kunde den dadurch fällig gewordenen Betrag anerkennen und zahlen. Dann müssten Sie die Kosten des Verfahrens zahlen, da sich der Kunde mangels Fälligkeit bei Beantragung des Mahnbescheids noch nicht im Verzug befand.

Kurz gesagt: Wenn Sie die fälligkeitsbegründende Auflistung nachreichen, muss der Kunde den offenen Betrag zahlen, die Verfahrenskosten müssen aber ggf. Sie tragen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Jan Wilking

Rückfrage vom Fragesteller 15.04.2021 | 15:47

Hallo, vielen Dank für die Antwort! Kann ich denn das Verfahren erstmal ohne Gericht beenden?
Ich habe ihm die neue Auflistung per Email zukommen lassen und geschrieben das die Rechnung sofort fällig ist. Ich habe nur das Gefühl er wird wieder nicht reagieren und irgendwelche "Fehler " suchen...habe ich das richtig verstanden das ich bei einem gerichtlichen verfahren trotzdem mein Geld bekommen muss da die Leistung erbracht wurde, allerdings möglicherweise die Kosten tragen muss weil die Rechnung "nicht fällig" war bzw dann wieder ist?

Vielen Dank und entschuldigen Sie bitte die größere Nachfrage, es ist coronazeit und es geht um eine große Summe.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 15.04.2021 | 16:26

Vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Das haben Sie alles korrekt verstanden.

Wenn die Abgabe an das Prozessgericht bei Widerspruch noch nicht beantragt wurde, können Sie das Verfahren ohne Gericht beenden. Wenn sicher gestellt ist, dass alle Fälligkeitsvoraussetzungen jetzt erfüllt sind, sollten Sie dem Kunden eine Frist von zwei Wochen ab heute zur Zahlung stellen und nach Ablauf der Frist direkt einen Anwalt bei Ihnen vor Ort mit der Durchsetzung beauftragen.

Mit besten Grüßen

ANTWORT VON

(1950)

Brandsweg 20
26131 Oldenburg
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